Eine total dunkle Nacht
Aufwachen um 7:30 nach einer total dunklen Nacht. Jetzt erst kommen die ersten Sonnenstrahlen über die Berge.
Hier am Parkplatz ist ja nix außer den andern Campern. Das Meer tobt an die Felsen, aber das Geräusch stört nicht beim Schlafen.
Arbeitsteilung am Morgen: Tina ist unterwegs für ein kleines Fotoshooting an den Klippen, und ich mach den Zebrant reisefertig. Wir wollen an einen Strand zum Baden (für Morgenwäsche) und in ein Cafe für Cappuccino und WC.



In Buggerru, einem Ort in einer Bucht eingerahmt auf drei Seiten Steilküste und eben dem Meer, finden wir ein Cafe zum Draußensitzen in der Sonne mit Parkplatz vor der Haustür.

Für 3 Cappuccini, 3 Crossaints, ein Ichnusa (0,66l) Bier und ein Wasser zahlen wir hier 13,50€
WC ist total sauber und toll.
Beim Spaziergang durch den Hafen finden wir eine praktische Stelle zum Wasserbunkern. Über die Hafenmauer, ich schätz, die ist mindestens 5 m hoch, spritzen immer wieder die Wellenbrecher drüber… das ist nix zum Baden, aber wir finden hier noch einen kleinen Shop zum Einkaufen.





4 km weiter gibts die nächste kleine Bucht mit Parkplatz und Sandstrand, Cala Domestica.
Beim Aussteigen mal ein kleiner Check, wie voll eigentlich unsere Bordbatterie am Morgen noch ist. Nachts verbraucht ja der Kühlschrank ja auch Strom, aber die ca. 500Wpp Photovoltaik Platten auf dem Zebrantendach machen nix bei Dunkelheit.
„Batterie voll“ zeigt die LED am Laderegler. 🙂 Die Sonne scheint ja schon wieder ca. 3 Stunden aufs Dach, und wir sind auch schon wieder ca. 15 km gefahren. Also Klappe zumachen, und ab ans Wasser!

„Es läuft kein Wasser mehr!“, kommt von Tina einen Augenblick später.
Der Laderegler ist in der DC-Verteilung über der Schiebetüre verbaut. Da hab ich aufmachen müssen für die Kontrolle. Da muss jetzt also irgendwas passiert sein…**grummel**
Der Fehler ist bald entdeckt. An der Verbindung von der 0V-Klemme zur Karosserie ist der Chrimp-Kontakt aufgegangen. Warum?? Egal, jetzt bei Tag und ganz ohne Stress ist das mit dem Gaslötkolben schnell repariert. Ich bin eigentlich heilfroh, das das jetzt passiert ist und wir das sofort bemerkt haben, Weil sonst wärs im Kühlschrank warm geworden und abends die Fehlersuche im Dunkeln auch viel schwieriger wäre.


Dass hier etwas südlicher ein Erzhafen war, erfahren wir erst am Nachmittag in der Touristeninfo in Iglesias.
In Porto Flavia wurde an der Steilküste aus einem Stollen heraus vom Zug aus dem Bergwerk über ein Förderband direkt in die Schiffe geladen. Eine Hafenlösung die es sonst nirgendwo gibt!
Die Straße am Golfo die Gonnesa ist zum Teil wie eine Achterbahn ein paar hunder Meter über dem Meer an die Steilküste hingeklebt! Das ist nicht entspannt für Autofahrer mit Höhenangst! Ich will da nicht mehr zurück!!!
Weil der Wellengang immer noch größer 2m ist, ist da auch kein Schwimmen angesagt.



Iglesias ist eine Stadt ohne Touristen und auch ohne aktiven Bergbau mehr. Also sauber und reich aus der Vergangenheit, aber noch überall Industrieruinen und Abraumhalden außenrum. Mehr dazu morgern …


Ein echtes Speiserestaurant für abends finden wir nicht. Doch die Foccacia in der Bar „Ex Farmacia“ sind echt gut. Und nach drei Portionen aus dem Meer (Gamberi, Lachs und Thunfisch) sind wir zwei dann auch satt.





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