Wir-2

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Tina

– die weibliche, niederbairische, soziale und kreative Seite des Zebranten-Trios:

Dahoam bin i da, wo die Isar in die Donau fließt – im idyllischen, fruchtbaren, niederbairischen Gäuboden. Da habe ich gute Wurzeln und bin immer noch sehr gern dahoam bei Familie und Freunden.

Doch ich schaue auch gern über den Tellerrand und mag immer wieder auch Anderes und Neues kennenlernen. Als Widder-Geborene, als Feuerzeichen gehört es zu meinem Wesen, mich selber auch immer wieder zu verändern und meine Komfortzone zu erweitern.

Mein bisheriger Höhepunkt war ein Jahr als Jesuit Mission Volunteer (JMV) in Dodoma, der Hauptstadt von Tansania. Ich arbeitete 2008/2009 in einem Waisenhaus mit 50 Kindern und Jugendlichen, lernte Kiswahili und erkannte, wie wenig man zum Leben braucht. Dort entstand auch meine Wortschöpfung „Zebrant“.

Meine beruflichen Stationen waren bisher sehr abwechslungsreich. Von der Sparkasse ging es über den Kindergarten in die stationäre Jugendhilfe und zum Schluss leitete ich bei der Caritas den Ganztags-Schülerbereich. Wohin es mich nach unserer Rückkehr ziehen wird, steht noch in den Sternen. Dieses Gefühl der Freiheit ist grad ganz richtig für mich. (Stand März 2023).

Freiheit und Flexibilität erlebe ich seit 2024 auch bei meiner Tätigkeit als Dozentin in der Erwachsenenbildung. Mut und Vertrauen haben mich etwas tolles Neues entdecken lassen.

2007 habe ich Franz kennengelernt. Er hat in mir die Freude am Campen und Reisen im Wohnmobil geweckt. Meine allererste Zelterfahrung machte ich tatsächlich mit ihm mitten in der Serengeti (wo ich mir auch gleich noch Malaria einfing…) Seit 2013 teilen wir auch unseren Alltag mit allen Facetten einer Beziehung und mittlerweile einer Ehe 😊

Unsere längere Reise 2023 mit unserem Zebrant hat uns als Paar noch einmal ganz neu herausgefordert. Diese tolle Erfahrung kann ich dir sehr empfehlen!

Zebrant

##Zebrantengedanken##
getippt von der Tina

Früher hatte ich mal ein geruhsames Leben – ich war in der Oberpfalz zuhause und fuhr Kids eines kleinen Fußballvereins umher, bis die kein Geld mehr für mich hatten.

Zwischen Weihnachten und Silvester 2011 kam dann so ein verrückter Oberbayer namens Franz und legte einige Scheine auf den Tisch. Jeder ist käuflich :-). Bei mir waren es 11000€. Schon war ich kein 9-Sitzer mehr, sondern nur noch ein 3-Sitzer.
Bald hatte ich eine Küche samt Sitzgruppe und ein Bett in meinem Inneren. Das war anfangs schon sehr gewöhnungsbedürftig, doch immerhin war alles aus Holz und nicht aus Plastik. Und warum nicht? Immer wieder mal was Neues machen – ja!

Im Mai 2012 ging es dann gleich auf große Fahrt – auf dem Landweg nach Griechenland. Heimwärts durfte ich dann mit der Fähre bis Venedig fahren – das war schon ein Abenteuer 🙂

Seither wird jedes Jahr meine Ausstattung besser, schöner, vielfältiger, luxuriöser – mit viel Liebe zum Detail. Andere WoMos sind nach 10 Jahren nicht mehr wie neu – mit mir geht’s immer bergauf.

Auch außen bin ich seit 2015 viel auffälliger als früher. Mein Name ZEBRANT ist ja die Kombination aus Zebra und Elefant (2009 von Tina in Tansania erfunden). Rechts und hinten bin ich im Zebradesign unterwegs und die anderen Seiten sind elefantös.

Ja und wir reisen das ganze Jahr – große Touren im Sommer, kleinere Urlaube an Ostern und Pfingsten und viele kleine Ausflüge und Übernachtungen zwischendurch.

Ich bin ganz zufrieden mit meinem Leben und freue mich, mal länger aus Wampeltsham weg zu sein!

Franz

geboren 62 in München und jetzt seit vielen Jahren in einem kleinen Weiler im Osten von München zuhause. Zu meinen großen Hobbys gehört das Reisen.

Eine zweites Hobby habe ich vor langer Zeit zu meinem Beruf gemacht. Ich finde „technische Apparate“ wundervoll! Ich vermute mein technisches Verständnis habe ich seit früher Kindheit von meinem Opa und von meinem anderen familiären Umfeld gelernt.
Ja, ich sage Opa, und nicht Großvater, weil ich in meinem Denken und Reden gern ein Bayer bin. Ich halt es auch für ganz wichtig, das die unterschiedlichen Dialekte genutzt und erhalten werden. Das ist meine Meinung. Wer nämlich seinen Dialekt, und auch das Amts-Deutsch richtig sprechen kann, der spricht zwei unterschiedliche Sprachen. Das haben die Sprachwissenschaftler so festgestellt.

Es gibt da einen Spruch von Leo Tolstoi

Denk immer daran,
dass es nur eine allerwichtigste Zeit gibt.

-nämlich: sofort!

Dieser Satz , so sagt meine Frau,
“ist wie für mich gemacht”

Dass was ich hier schreibe sind meine Erfahrungen, Versuche und Gedanken.
Bei meinen Meinungen und Gedanken bin ich überzeugt, das die richtig sind.
Genau zu dem Zeitpunkt wenn ich sie hier aufschreibe.
Und weil sich manche Dinge ändern, können sich auch meine Überzeugungen im Laufe der Zeit ändern.