Unsere Wochenenden sind halt aufregend :-)
dabei können wir da gar nix dafür… Nach dem herrlichen Sonnenaufgang (zu dem ich mir mal wieder einen Wecker stelle) über der Costa Rei beschließen wir nach Abwägung aller Fürs und Widers die Abreise nach zwei Tagen Campingplatz. Den Vormittag verbringen wir noch mit einem angenehmen Ratsch mit unseren Miesbacher Nachbarn (samt Tiptoi-Stift laden) und entspanntem Einpacken, wobei wir feststellen, dass jemand unser Warnschild, das auf den Rädern montiert war, wohl besser brauchen konnte als wir… Die Wünsche an diesen Jemand von Franz gebe ich hier nicht wieder! Ein letzter Spaziergang und ein Abschieds-Bad im sehr welligen Meer – und schon sind wir weg – 12:30 Uhr = just in time!



Unsere Vorräte gehören dringend aufgefüllt, vor allem Obst und Gemüse/Salat ist aufgebraucht. In Olia Speciosa finden wir den nächsten Supermarkt, in dem es eiskalt ist, der jedoch alles für uns hat und auch erst zur Siesta schließt, als wir schon bezahlt haben 🙂 wieder just in time!
Direkt daneben gibts ne Hamburgeria – und da ist es bummvoll und wir haben herrlich viel zu sehen und a bisserl zu lästern (über gestresste deutsche Mit-Touristen).

Am Strand bei Torre Salinas verbringen wir dann unsere Siesta. Dass hier grad die Radler der Tour Sardegna irgendwie vorbeikommen, passiert halt 🙂
Unser Tagesziel Arbarax fühlt sich jetzt sehr sportlich an, doch wir haben ja Zeit und sind ausgeruht. Doch wenig später werden wir in Muravera ausgebremst. Erst durch einen langsam fahrenden Vorfahren :-), dann lotst uns das Navi von der Hauptstraße (die gesperrt ist) nach links ab. Plötzlich sind wir in kleinen engen steilen Gassen unterwegs. An den Touris und der Orangen-Deko erkenne ich das Fest, das am Campingplatz angeschrieben war. Sagra di Agrumi – Fest der Zitrusfrüchte. Das alles ist jetzt jedoch zweitrangig, irgendwie müssen wir mitsamt Zebrant wieder raus aus dieser Enge. Franz ist ja ein relaxter Fahrer, doch hier kommt sogar er ins Schwitzen! Tatsächlich schaffen wir es mit Hilfe guter Nerven und netter Italiener 🙂



Wo wir schon mal da sind, da bleiben wir auch hier. Wir finden einen netten Camping – Parkplatz für die Nacht ganz zentral und verdauen den Schock erstmal gleich beim Zitronenbaum… Abends gibts in der Stadt dann ein paar Ecken mit Live-Musik und Wein und kleinen Snacks. Kurz vor 22 Uhr startet an der Piazza Europa ein großes Live-Konzert mit verschiedenen Künstlern. Unser Highlight war die sardische Volksmusik mit Flöten und Akkordeon, zu dem die Menge auf der Piazza gemeinsam tanzt 🙂







Am Sonntag war dann großer Festzug mit sardischer Folklore. Gruppen von der ganzen Insel nahmen daran teil mit ihren unterschiedlichen Trachten, viele geschmückte Traktoren mit tollen Wägen (Spanferkel-Grillen, Weben, Spinnen und Bügeln, Weinausschank, Brotbackofen, Schafe,…), Gruppen wie unsere Perchten mit Schellen und Geißeln, Lasso-Werfer, und viele Reiter.














Nach über zwei Stunden bei herrlichem Sonnenschein und einer unfassbaren Menschenmenge suchen wir Zuflucht im Zebrant, stärken uns mit eigener Brotzeit und machen eine wohlverdiente Siesta.
Mit einem Tag Verspätung (was ja völlig ok ist) starten wir den zweiten Versuch, Arbatax zu erreichen. Es gelingt uns am Stück und wir fahren durch eine herrliche Landschaft mit schönen Bergblicken. Zufällig finden wir auch den Parkplatz, wo die berühmten Klippen zu sehen sind und auch schon ein paar „große“ Wohnmobile stehen. Wir kommen grad recht zum Sonnenuntergang und genießen gleich diese wunderbaren Farben und Formen! Es ist schon immer wieder schön, wie sich alles fügt und gut wird!









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