Kalmar und Öland (22.8. – 24.8.)

Kalmar und Öland (22.8. – 24.8.)

Natürlich gehen wir im Bademantel an unseren privaten Badesteg – das haben wir in Schweden so gelernt! Dann gehts auf in den Norden – wir wollen ja noch etwas mehr von Schweden sehen 🙂 Und so fahren wir doch gleich mal 161 km – doch nicht am Stück… Ein Frühstücks-Cafe zu finden, erweist sich als fast unmöglich, doch wir sind hartnäckig und werden doch noch fündig – irgendwo an einem Strand und gute Teilchen gibts auch noch dazu 🙂 In Bergkvarna kaufen wir noch ein, denn „was man hat, das hat man.“

In Kalmar parken wir sehr zentral und machen dann mal richtig Sightseeing: Der Dom hat einen besonders schönen Ambo und auch das Taufbecken macht Freude! Doch wichtig: Früh genug dran sein, sonst ist die Kirche zu 🙂 (Das passiert hier in Schweden so grundsätzlich immer wieder). Wir flanieren durch die Fußgängerzone, am Kunstmuseum vorbei bis zum Schloss, das wir uns nur von außen gönnen.

Ja und dann gehts auch schon rüber nach Öland – über die 6072 m lange Brücke, die 1972 errichtet wurde. In Borgholm gönnen wir uns noch einen Drink (Nektar und IPA), bevor wir statt Campingplatz wieder mal das Nirgendwo vorziehen – in Äleklinta, natürlich wieder am Strand mit Sonnenuntergang 🙂 Perfekte Arbeitsteilung: Franz fährt – Tina lotst; Tina kocht – Franz spült 🙂 und spätabends hüpft Tina auch noch ins Meer – schee!! Mit dem tansanischen Bao-Spiel klingt der Abend aus…

Öland ist die Insel der Stoppelmühlen, überall sind die besonderen Windmühlen zu sehen, auch an unserem Badeplatz sind zwei. Morgens ist der Badesteg dort so stark frequentiert, dass wir echt das richtige Zeitfenster abwarten müssen… Dann gehts ganz in den Norden von Öland, zum Leuchtturm „Der lange Erik“. Dort baut Tina einen besonderen Steinturm und Franz freut sich, dass der Leuchtturm nicht zu besteigen ist 🙂

In Trollskogen wandern wir dann zwei Stunden durch das Naturreservat und genießen die besonderen Bäume, die alten Eichen, die knorrigen, verzwirbelten, lockigen Kiefern und ein Schiffswrack, das 1926 sank und irgendwann an Land gespült wurde… Für diese Tour ist das bewölkte Wetter grad richtig.

Und dann ist endlich mal Campingplatz-Time 🙂 das erste Mal in diesem Urlaub – und dann gleich „Böda Riviera“, man gönnt sich ja sonst nichts… Doch da gibts ein Lokal und wir wollen mal was außer Haus essen. Der Zebrant wird ganz nah an den Strand platzuiert und da sind wir auch gleich – was heißt gleich, es geht sehr flach rein und wir brauchen schon ne Weile, bis wir mal schwimmen können 🙂 Die heiße Dusche anschließend hat schon auch was und das Essen ist auch guad mit Musik und nettem Chef. Dafür haben wir keinen Sonnenuntergang, weil wir grad im Osten der Insel sind.

Im Vergleich zu den letzten Nächten ist das Meer hier sehr laut und wir werden vom Sonnenaufgang geweckt. Später machen wir noch einen Strandspaziergang und Franz watet alleine in die Fluten 🙂 Zwei touristische Highlights haben wir noch vor auf Öland:

Als erstes fahren wir nach Byrum, wo wir die Rauken besichtigen – sehr beeindruckend. Und ein toller Platz für einen Mittagsbrunch im Zebrant, da seeehr windig und kaaalt. Doch es ist schön sonnig und als wir in Solliden das Sommerschloss bzw. den Park der könglichen Familie besuchen, ist es auch schon wieder warm. Wir flanieren zwischen italienischem Garten und englischem Park, zwischen holländischem Rosengarten, Fuchsienarkaden und einem wunderschönen Steingarten und trotz Spätsommer duftet es noch herrlich.

Ja und dann gehts wieder ab aufs Festland, wir fahren über besagte Brücke zurück und müssen dann tatsächlich mal tanken – das tut weh… In Ökno gibts die obligatorische Badepause und die Fotos dieses Tages folgen…

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