Familientreffen in der Toskana

Familientreffen in der Toskana

Toskana – das ist nicht nur Florenz, Pisa und Siena, sondern auch Marina di Bibbona mit dem weltbesten Campingplatz der Welt. Franz’ Familie urlaubt seit Jahren treu auf dem „Le Esperidi“, so auch diesen Sommer einschl. September. Da haben wir uns gedacht, dass das doch ein bester erster Zwischenstopp ist. Drei Nächte verbringen wir auf Stellplatz 716 und genießen den toskanischen (Familien) – Sommer. Die Wellen im Mittelmeer sind zwar im Vergleich zum portugiesischen Atlantik Babywellen (abends) bzw. gar nicht vorhanden (morgens und nachmittags). Doch zum Schwimmen ist das Meer hier herrlich. Auch unser Stellplatz im Pinienwald mit netten Campern ringsherum macht viel Spaß. Besonders genießen wir die jazzigen Gitarrenkonzerte unserer Heidenheimer Nachbarn Jürgen und Elisabeth. Wir bekommen eine tolle Musiksammlung per Stick und helfen im Gegenzug beim Ausparken/Schieben ihres Wohnwagens! Und natürlich ist viel Familien – Ratsch angesagt. Franz’ Schwester und Schwager sind schon zwei Wochen da und ein paar Stunden nach uns reisen seine Eltern an. Diese übernehmen den Wohnwagen dann wiederum für zwei Wochen, während Gabi und Albert wieder heimfahren (doch erst nachdem unsere frisch eingepackten Starthilfekabel zum Einsatz kamen :-)). Auch im Zebrant kommt der Werkzeugkoffer schon gleich wieder zum Einsatz: der Spülstopsel klemmte! Einen gemeinsamen Abend zu sechst verbringen wir im Campinglokal „Giglio di Mare“ und haben viel Spaß, dann auch auf der Piazza, auch wenn der Zauberer jetzt nicht so besonders ist… Dafür ist die Live-Musik am Pool umso kultiger!

Markise raus, gemütliches Frühstück daheim (mit Tomaten und Weintrauben aus Wampeltsham), Lesen im Liegestuhl, Sonnenuntergänge am Meer und ein lustiger Schafkopfabend (mit hohen Verlusten auf unserer Seite :-)) runden die faulen Tage in der Toskana ab. In der kleinen Frieda findet Franz eine neue Freundin – sie wollte auch lieber ins Wasser als mit den Eltern zurück vom Strand.

Am Dienstag ziehen wir dann weiter Richtung Süden – nach einem Abschiedsbad, schnellem Aufräumen, Altwasser-Entsorgen und Frischwasser-Auffüllen. Den ersten Zwischenstopp machen wir in Follonica, wo wir um 13 Uhr endlich frühstücken 🙂 Wir finden ein schattiges Plätzchen am Straßenrand und genießen letzte bayrische Vorräte. Außerdem kaufen wir im Magazzini Maury’s neue Expander für unser Warnschild. Tatsächlich hat einer beim Montieren am Morgen schlappgemacht. Eine kleine Kaffeepause mit Fahrerwechsel gibt es in Albinia, südlich von Grosseto. Danach entscheiden wir spontan, nicht Richtung Neapel weiterzufahren, sondern quer über den Stiefel – Richtung Abruzzen und weiter nach Apulien, Basilikata, Kalabrien und vielleicht Sizilien. Neapel nehmen wir dann in ein paar Wochen auf der Heimreise mit 🙂

Also landen wir im Latium, in Viterbo und genießen einen wunderbaren Abend in der Stadt mit Flanieren im mittelalterlichem Stadtkern und guter Kulinarik, u.a. im Il Labirinto, wo auch wieder spät abends noch das Leben tobt! Gleich zwei Zebra-Kirchtürme gibt es hier und noch viel anderes Schönes – sehr zu empfehlen. Herrlich italienisch fühlt es sich hier an – so kann es weitergehen.

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