Donnerstag 29.6. unser 87.er Reisetag

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Relaxen und ja.. unsere To-do-liste

Es ist eine schöne Mischung hier, lazy Urlauben am Campingplatz mit Pool und einem schönen Sandstrand am Meer (nicht wirklich weit weg) und einer netten Ortschaft zum Ausgehen.

Wir machen von allem irgendwas und genießen dieses Leben. Wir sitzen abends an einer kleinen Bar am Hafen. Ich glaub, das war der Fischereihafen, aber der kleine Ort ist auf einer Halbinsel und zwischen Fluss und Meer. Der hat rundherum und überall Hafen, ich glaub es sind offiziell drei verschiedene.

Tina sagt irgendwann an dem Abend so nebenbei: „Wir sind ja nicht Urlauber, wir sind Reisende“.

Und mir geht der Satz durch den Kopf. Stimmt irgendwie, und Reisen ist anstrengend! Vielleicht sollten wir auch mal richtig Urlaub machen, länger an einem Ort bleiben, so wie andere Leute auch.

Da beschließen wir spontan, gleich noch mal 2 Nächte länger hier zu bleiben. Weil, und das klingt verrückt, in ganz Portugal da gibt es keinen Campingplatz am Meer.

Am Campingplatz erwarten uns unsere Zeltnachbarn. Ganz aufgeregt erklären sie uns, dass der Wind unsere Markise abgerissen hat. Und sie wollten helfen, und die sichern, aber keiner vom Campingplatz hat geholfen.

Ich hatte die Markise mit Gurten an zwei Bäumen gesichert. Mir war gar nicht klar, was da passiert sein konnte. Also Licht holen, danke sagen, ein Lächeln versuchen und mal schaun, was da passiert ist.

Die Markise war fest an den Bäumen gesichert, ja, aber der Wind hat die Markisenrolle, also die ganze Konstruktion vom Busdach gerissen. Die Konstruktion, die Verbindung von Markise zur Markisenhalterung ist zu schwach gewesen. Das sind Originalteile vom Hersteller! Mir sind die drei Blechschrauben im Aluhalter immer schon sehr windig vorgekommen. Aber ich wollte da nicht schlauer sein, als der große Markisen-Hersteller. Egal, der Schaden ist also überschaubar. Die Markise ist nicht verbogen, sie liegt mit dem vorderen Ende neben dem Zebrant am Boden, das hintere Ende wird noch oben von den Beleuchtungskabeln gehalten.

Also Kabel abzwicken, Markise aufrollen und bis Morgen irgendwo hinlegen. Oki, so ganz einfach ist es nicht, bei starkem Wind eine Markise, die am Boden liegt, aufzuwickeln. Gut dass unsere Nachbarn da geholfen haben! Danach nur noch Danke sagen, einen Notfallschnaps trinken und ab ins Bett.

Gut, dass wir sowieso länger am Campingplatz bleiben wollten 😉

Von der Nachtaktion gibts keine Fotos!

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