Drei Tage Urlaub vom Urlaub in Cervo
Cervo ist nicht weit und weil wir schon ein paar Mal in diesem wunderschönen Ort an der Riviera di Ponente waren, ist dies unser nächstes Ziel. Wir checken mittags im Campingplatz del Mare ein – bei Wolken und Wolken und Wind und Wind. Doch es gibt hier Waschmaschine samt Trockner, so dass unsere Wäsche auch perfekt trocken wird! Der tolle Wäschesack von Andrea ist da sehr hilfreich und schon prallvoll. (Für alle Nichtcamper: Man kauft an der Rezeption Münzen, die man dann in die Maschine wirft 🙂 Das Waschmittel hat man selber dabei, oder es wird gestellt, je nachdem). Außerdem will auch die Bettwäsche mal gewaschen werden und draußen ist der Himmel sehr bewölkt… Das beste Wetter für Hausarbeit, gut kochen und einfach mal nichts zu tun 🙂 Wir genießen auch immer noch die lieben Geschenke zum Verzehren! Und natürlich lernt man am Campingplatz nette Menschen kennen oder trifft sie wieder. So wie Maxi und Philipp, mit denen wir vormittags schon gemeinsam in der Grotte waren. Wir sehen uns zufällig am Strand und erhalten den Tipp für ein gutes Fischlokal, in das wir dann nach unserem Spaziergang spontan einkehren. Mit unseren Tischnachbarn Petra und Heinz aus Schwäbisch Hall wird es ein sehr kurzweiliger Reise-Erlebnisse-Austausch-Abend.
Als wir gegen 22 Uhr zurück auf unseren Platz Nr. 49 kommen, hängt unsere Markise schief zu Boden – oh jemine. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind… hat die Markise aus der Schiene geschoben. Es ist dunkel und windig und zu zweit sehr schwierig… Doch da war ja was – bzw. WER :-)) Beim Essen tauschten wir mit Maxi und Philipp ja auch unsere Campingplatz-Nummern aus. So weiß ich, wo sie wohnen und bitte mal um Hilfe. Zu viert (mit Hund Roxy zu fünft) schaffen wir es ganz schnell, die Markise wieder sicher zu verstauen. Das ist dann ein angemessener Anlass, unsere Zebra-Bar zu plündern und Ouzo und Rum auszugeben. Ja und beim Ratschen bis kurz vor Mitternacht stellt sich dann raus, dass die beiden im Remstal wohnen und Philipps Familie ein Weingut hat – gar nicht weit weg davon, wo wir im März mit den Schafköpfen waren… wie klein die Welt doch ist 🙂 Das Weingut Haidle in Kernen-Stetten werden wir bestimmt mal besuchen! Wie schön, dass es hilfsbereite Menschen gibt, grad wenn man sie braucht! Dankeschön 🙂





Wir bleiben spontan noch einen Tag länger, weil der Himmel wieder blauer wird und wir ja noch einiges erledigen wollen 🙂 Franz repariert sein Fahrrad, ich erledige noch Handwäsche (da gibts entsprechende Waschbecken dafür!) und entdecke zu Fuß die nähere Umgebung. Später ist es ist zwar immer noch windig, doch Baden, am Strand liegen und die Strandbar besuchen geht trotzdem. Beim Nachtspaziergang ohne Touristen fühlt sich die steile und enge Altstadt ganz anders an.
Ebenso schön sind die netten Unterhaltungen mit unseren „Nachbarn“ aus dem Schwarzwald, aus Friedrichshafen und Ludwigshafen. So erhalten wir gute Tipps über den Radweg nach Imperia oder wo es gutes Grillfleisch gibt :-)) Im Gegenzug geben wir Infos über unseren praktischen Lotus-Grill weiter.







Tag zwei ist für alles zu schnell vorbei, drum verlängern wir auf Tag drei :-)Wir radeln bei Rückenwind nach Imperia – schön am Meer entlang (mit Schneebergen im Hintergrund) und stärken uns für die Rückfahrt bei einer Baustellen-Bar 🙂 Nach einer entsprechend wohlverdienten (Gegenwind)-Siesta genießen wir die Sonne und das erste Mal unsere Liegestühle, bevor Franz abends grillt.





Am nächsten Morgen sind wir tatsächlich für die Abreise bereit und verlassen am Donnerstag, 4. Mai pünktlich um 10 Uhr Cervo! Sehr schee wars!!!




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