Einmal quer durch Andalusien (Teil 2)

Einmal quer durch Andalusien (Teil 2)

Pueblos blancos / Zahara de la Sierra

Wir fahren dann weiter nach Westen – zu den berühmten weißen Dörfern. Zahara (Tipp von Claudia) ist das nächste Ziel. Dazwischen wieder eine tolle Landschaft (ich wiederhole mich, doch es ist wirklich so!!) mit mehr Bebauung. Die Orte Antequera und Olvera bestaunen wir vom Zebrant aus – die Lage ist jeweils einzigartig und wunderbar!! Auch Zahara ist traumhaft gelegen. Es begleitet uns ein Sonne-Wolken-Mix!

Der Parkplatz am Fuß der Ortschaft bietet uns einen tollen Blick auf den Stausee (der auch schon mal sehr viel mehr Wasser hatte…): Embalse de Zahara el Gastor. Da wir wieder Sonne haben, sind die Farben einfach traumhaft! Wir genießen an der Bar Al Lago erstmal Tinto de Verano, den spanischen Sommerrotwein, der uns seit Barcelona begleitet und ein tolles Erfrischungsgetränk ist 🙂 Beim Abendessen im Zebrant mit offener Schiebetür ist es schon wieder richtig heiß! Doch aus dem Sonnenuntergang wird nichts, es kommen wieder Wolken. Dennoch ist die Aussicht vom Mirador auf das Tal wunderbar! Das ist auch verdient, gehen doch sehr steile Gassen hoch. Und dennoch gibt es hier (fast) normalen Verkehr, Geschäfte, sogar einen Mini-Baumarkt und Bars, die wir am nächsten Vormittag auch noch erkunden. Da sind wir dann in Gesellschaft mit so einigen Touris, auch vielen Motorradfahrern. Zwischen Rathaus und Kirche wird eine Bühne samt Schenke aufgebaut… An der Capilla de San Juan de Letran wundert uns, dass ein großer Grashaufen davorliegt. Doch schnell erkennen wir, dass er mit einem kleinen Lader in den Gassen bündelweise verteilt wird und der Verkehr deshalb umgeleitet wird. Auf meine Nachfrage erfahre ich, dass es für das Fest am Sonntag vorbereitet wird: Alle Wege und Häuser werden dann begrünt – sie feiern Fronleichnam. Doch wir fahren am Samstag weiter durch die Sierra de Grazalema nach Ronda! Am „See“ machen wir noch einen Zwischenstopp für ein ausgiebiges Spät-stück und sehen noch alte Hinweisschilder, dass hier Neoprenanzüge, Plastik-Schwimmteile und Motorbootfahren verboten sind. Dabei kann man das Wasser hier auf dem Parkplatz nur mehr erahnen… Und auch das auf dem Navi verzeichnete Ostende gibt es nicht mehr, alles trocken! Hier ist auch ein guter Platz, unsere Markise mal wieder abzukehren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert