Ein Wochenende irgendwo im Nirgendwo – 7. und 8. Oktober 2023
von Crosia über Cariati nach Mandatoriccio = 62 km

Wir genießen unseren Stellplatz im Nirgendwo am Lido di Faro bis umara 13 Uhr mittags. Schwimmen, Sporteln, Spazieren, Frühstücken, Blogschreiben (irgendwann sind wir wieder aktuell!) und Frischwasser auffüllen. Wir überlegen kurz, ob wir hier noch weiter bleiben wollen, weil so schön NIX ist, doch wir beschließen, mal richtig in die Wildnis zu fahren. Also reisen wir ab und bezahlen beim Chef Mario 15 € für die Nacht.






Um ganz unabhängig zu sein, wollen wir noch einkaufen. Da jetzt Siesta-Zeit ist, ist das gar nicht so einfach. Viele Geschäfte haben zu, nur ein Conad am Weg hat geöffnet. Dort gibts mal wieder frischen Fisch zum Grillen. Außerdem begegnen uns noch Ziegen und Jesus auf dem Weg.



In der Pampa nahe Cariati gibt es einige Zufahrten zum Meer, vor allem Fischer sind hier zu finden. Doch viele Straßen sind sehr eng und sehr zugemüllt. Doch schließlich werden wir fündig. Ein leerer Parkplatz, ein Strandlokal, das winterfest gemacht wird, eine Stranddusche und die Erlaubnis, dass wir hier ruhig bleiben können. Mareluna / Luna Mare heißt die Location und wir sind sehr zufrieden mit dem tollen Sandstrand, wo nur ab und zu jemand vorbeikommt. Als der Chef heimfährt, meint er, dass wir die Schranke zumachen sollen, wenn wir losfahren. Wir genießen den Abend mit gegrilltem Fisch und viel Ruhe. Grillstart: 18:40 Uhr – Grillende: 19 Uhr bei Dunkelheit…


Wir bleiben auch am nächsten Tag noch bis zum Nachmittag hier und sind herrlich faul – fleißig und machen, was uns grad Spaß macht. Vor allem planen wir die letzten vier Wochen bis zur Heimkehr – das ist schon sehr interessant und irgendwie komisch, ein Ende zu sehen… Franz wäscht den Grill noch im Meer – das hat sich sehr bewährt!




Gegen 17 Uhr fahren wir Richtung Sila – Gebirge. Der Lago di Cecita ist dort unser Ziel, doch da es so früh dunkel wird, schaffen wir das heute nicht mehr. Außerdem macht der Zebrant etwas Zicken… der Scheibenwischer geht nur in Zeitlupe und der Motor ruckelt etwas beim Fahren. (Zwecks Regen brauchen wir den Scheibenwischer nicht, doch die Scheibe gehört auch mal gewaschen :-))
So finden wir in der nächsten Ortschaft unseren nächsten Schlafplatz – Mandatoriccio, ein Dorf auf 560 m Höhe. Wir parken zentral in einer Nebenstraße und besuchen die örtliche Pizzeria. Dort läuft eine Quiz-Show im TV – auch hier kann man Italienisch lernen. Wir sind die ersten Gäste, doch im Laufe des Abends wird das Lokal fast voll. Mal schauen, ob wir hier morgen eine Werkstatt finden… So ganz sorgenfrei ist mein Mann nicht… doch Genießen geht trotzdem 🙂






Users Today : 5
Users Yesterday : 1
Users Last 7 days : 24
Users Last 30 days : 73
Users This Month : 11
Total Users : 5877