Isolierung

Isolierung

Die Isolierung eines Kastenwagens ist eine Sysiphus-Arbeit und eine Glaubensfrage.
Weil: Eine Menge Flächen (Front-und Seitenscheiben im Fahrerhaus, der gesamte Fußraum im Fahrerraum, Türrahmen und Holme sind eigentlich nicht isolierbar. Und auch durch die Befestigungspunke für die Einrichtung entstehen viele Wärmebrücken.

Natürlich macht es Sinn trotzdem möglichst viele „Blechteile“ und die Wohnraumfenster zu isolieren. Auch wenn kein Winterurlaub geplant ist, wenn die Sonne auf das Blech scheint, wirds drinnen so schnell heiß, das schafft beim fahren die Klimaanlage nicht einmal gut beim Fahren.

Beim Wohnen und Schlafen im stehen, also ohne Klimaanlage ist nämlich noch schneller noch heißer!
Wie viel Zeit und Aufwand man investiert, obwohl doch immer große Löcher bleiben… das ist eben die Glaubensfrage 🙂

Extra-Isolierung:

Eine große Photovoltaik Anlage am Dach macht Schatten drunter, ist also gut gegen ein heißes Blechdach.
Diese großen Paneels machen auch elektrisch Sinn. Weil unterwegs ist die Sonneneinstrahlung selten so perfekt, wie im Datenblatt angegeben.
Wegen flacher Sonne oder Parken im Schatten, Dreck auf der Oberfläche und einer Betriebstemperatur >25°C ist der DC -Ertrag die meiste Zeit viel kleiner als im Datenblatt angegeben.

Fenster-Verdunkelung

Gegen die Sonnenstrahlen gibt es ja viele Arten von Verdunkelungen für die Fenster.
Die meisten sind irgendwie ganz elegant und sauber an der Innenseite zu montieren.
Der große Nachteil ist:
Die Sonnenstrahlen sind dann schon durchs Glas nach innen gekommen. Auch wenn die dann von irgendeinem Material gebremst werden, die Wärme ist schon drinnen im Fahrzeug.

Alternative:
Die Verschattung außen anbringen.
So kommt die Sonnenenergie nicht ins Fahrzeuginnere und auch das drunter liegende Blech bleibt kalt.
– das ist mehr Arbeit zum hin und wegbauen;
– die wird schmutzig und bei Regen nass;
– die braucht einen extra Stauraum;
– sie ist auch Wind- und diebstalgefärdet.