Verschollen in Alvor…ganz freiwillig!

Verschollen in Alvor…ganz freiwillig!

Freiwillig verschollen, weil wir die bisherigen Eindrücke wieder verdauen wollen.

Wir genießen unsere Liegestühle, das Leben vorm Zebrant unter der reparierten Markise, das ausgiebige Frühstück und abendliche Koch-Events. Pool und Duschen sind nah, ebenso die Waschmaschine. Petanque – Spielen (oder Boule oder Boccia) geht gut auf dem Platz und auch die Gitarre wird mal wieder ausgepackt. Unser Sonntagsbraten ist ein Thunfisch-Steak mit Blumenkohlgemüse und Salat!

Schön sind auch die Unterhaltungen mit unseren Nachbarn – Holländer, die seit Jahren in Portugal leben und nun mal etwas Urlaub machen; Engländer, die seit Jahren in Portugal leben, seit 4 Jahren auf diesem Campingplatz!!! (unvorstellbar für uns) und das Highlight ist unser Frühstücksratsch mit Rene aus Friedrichshafen. Zumindest ist er von dort hierhergeradelt – großen Respekt! Sein Handtuch hängt nicht mehr auf der Wäscheleine, drum fragt er, ob wir was über den Verbleib wissen… Wir kommen vom Reisen aufs Arbeiten und Leben und was wirklich wichtig ist. Sehr schön. Weil wir genügend Handtücher haben, können wir gerne teilen und auch einen Tee ausgeben. Alles Gute weiterhin, Rene!

Freiwillig verschollen, weil wir Alvor ganz angenehm finden.

Zu Fuß ist das Zentrum des Touristenlebens gut erreichbar. Eine Straße geht runter zum Meer, eine Querstraße zum Fluss – diese Straße mit vielen Kneipen und Shops erinnert Franz ans Oktoberfest. Es ist einiges los, doch noch immer nicht Hochsaison! Da wollen wir dann auch nicht mehr da sein. Ansonsten genießen wir Straßenmusik und finden inmitten des Trubels auch immer was Kleines mit viel Spaß und netten Unterhaltungen: mit einem irischen Ehepaar, das schon lange hierher in Urlaub fährt sowie mit einem spanischen Pärchen aus La Zubia (die kleine Ortschaft bei Granada, wo wir ein paar Tage lang am Campingplatz waren). Am Wörtchen „genau“ kann sie uns als Deutsche identifizieren, denn sie hatte mal einen deutschen Freund. Bis Corona hatte sie winters in Kitzbühel gearbeitet und sommers auf Ibiza. Nun ist sie Krankenschwester in Granada 🙂

Das Meer ist nicht ums Eck, doch auch zu Fuß erreichbar. Ein herrlicher Sandstrand und endlos Platz für alle. Gefühlt wird das Wasser wieder kälter, je westlicher wir kommen. Doch unser Badespaß ist hier schon noch sehr sommerlich.

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