So schnell sind drei Wochen um…

So schnell sind drei Wochen um…

Unsere letzten Tage auf Sardinien verbringen wir noch sehr gemütlich am Meer.

Von Galtelli ist es ja nicht mehr weit bis zur Küste und in Marina di Orosei ist noch nichts los und das Wetter sehr bewölkt und windig. Also ideale Bedingungen für uns, einen schönen Platz an der Kiesstraße neben der Bar am Strand zu finden. Es ist trotzdem Betrieb, vor allem junge Leute sind am Strand unterwegs. Wir nutzen das Wetter ausgiebig, um Fotos auszumisten und Blog zu schreiben. So ein bisschen Ruhe zwischen den Urlaubsabenteuern ist da ideal.

Der Wind bläst manchmal richtig heftig den Sand umher, doch später haben wir wieder den bekannt blauen Himmel samt Sonnenschein. Da war es auch mal ruhiger angehen wollen, bleiben wir spontan bis zum nächsten Tag hier. Mit einem Strandspaziergang, Bar-Besuchen, Sonnenbaden, Muscheln und tatsächlich Baden (und das Wasser ist wieder kälter geworden…) ist es hier gut auszuhalten. Und zwischendurch will auch mal gekocht werden :-)) Wir drehen den Zebrant nur einmal um 180 Grad, schon schlafen wir ganz ungestört.

Am nächsten Tag ist wieder herrlicher Sonnenschein und wir genießen nochmal ein erfrischendes Bad, bevor es in den Norden geht. Auf einer Fahrerwechsel-Autobahnraststätte gibt es neben Cafe auch eine neue Lesebrille für Franz. Er hat ja drei dabei, doch die beste besteht seit einiger Zeit schon aus zwei Teilen…Palau ist unser nächstes Ziel. Dort sind viele viele Touris und viele viele Lokale, doch ich entdecke einen kleinen Parkplatz direkt am Meer, den wir uns nur mit einer Tirolerin im VW-Bus teilen. Ein ausgiebiger Ratsch lässt uns gleich an ihrem halben Leben teilhaben… An diesem Plätzchen lässt es sich sehr gut sein 🙂 Siesta, Strandspaziergang, Baden und Relaxen und den Fährverkehr von Palau nach La Maddalena beobachten.

Auch unsere drei jungen Bremer Surfer vom Campingplatz an der Costa Rei treffen wir hier – sie erkennen unseren Zebrant wieder. Abends treffen wir uns gleich nochmal beim Wirt an der Kirche, wo es sehr gute Spagetti mit Muscheln gibt. Vorher genießen wir in einer Weinbar den letzten Abend-Drink auf Sardinien!

Als letzte Attraktion wollen wir den Bärenfelsen „Roccia dell’ Orso“ besichtigen. Am Abend kommen wir zu spät: letzter Einlass ist 17.15 Uhr (doch da chillen wir noch am Strand). Also kommen wir am nächsten Morgen wieder, sind ja nur gute 3 Kilometer zum Capo d’Orso. Am Parkplatz kommen auch noch Münchner und Landsberger, die wir gleich überholen lassen. Wir haben mehr Zeit, stellen wir fest oder auch nur mehr Muße, uns diese genialen Steinformationen anzusehen. Es ist wirklich ein krönender Abschluss, diese einzigartige Natur und das herrliche Panorama zu genießen. Am Horizont sind Korsikas Berge zu sehen. Schließlich gehört auch noch die lebendige Natur mit den Zistrosen und vielen vielen Eidechsen genossen und wertgeschätzt!

Ein letzter Bar-Besuch, ein letzter ausgiebiger Brunch im Zebrant, ein letztes Sonnenbad mit Mini-Schnecken-Muscheln finden und ein letztes Mal an Sardiniens Küste baden – schon geht die Reise über Arzachena zurück nach Golfo Aranci, wo wir bei einem Sundowner (dem ersten offiziellen überhaupt) unsere Fähre schon am Hafen sehen. Dieses Mal schaffen wir das Einchecken pünktlich und dürfen sogar ohne Anstellen und Warten gleich auf die Fähre „Mega Andrea“ fahren. Wir beziehen unsere Kabine 6602 und genießen den Sonnenuntergang von Bord aus!

Arrivederci Sardegna – gscheid schee wars!!!

Dank Stefan sind wir auf unserer Homepage nun auch schon unter der italienischen Flagge unterwegs, nicht mehr unter der sardischen, die auf der ganzen Insel sehr omnipräsent war!

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