Gibraltar-Cadiz

Gibraltar-Cadiz

16. -19.6.23

Die letzte Nacht am Mittelmeer war wundervoll ruhig. Darum braucht Tina um kurz vor 7am einen Blitzstart aus dem Bett. Der Sonnenaufgang über dem Meer muss fotografiert werden.

Danach gibts kein Zurück ins Bett. Anziehen und wegfahren, eine Frühstücksbar finden. Die ist nur 500m weg, drum ist das letzten Mittelmeer-Schwimmen danach noch richtig in der Morgensonne.

Die Stranddusche hier hat „Duschfernsehen“. Wir beobachten von hier aus vier Müllsammler am Strand. Die arbeiten nebeneinander in einer geraden Linie. Der Grund warum sie alle 50m exakt in einer Reihe stehen bleiben, ca. 3 Minuten Pause einlegen und dann exakt in der gleichen Richtung weiterarbeiten, macht nachdenklich. Vielleicht üben die für die Suche nach Vermissten in einer Lawine. Um kurz vor 9 dann Start Richtung Tarifa, dem heutigen Tagesziel.

Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher zum Hafen von Algeciras. Das ist der Fährhafen zu Afrika, also nach Tanger und Ceuta. Boa, der ist riesig! Dagegen sieht der Hamburger Hafen fast wie ein Jachthafen aus.


Ein Stück weiter finden wir einen kleinen schönen Strand. Hier macht Tina das richtige Frühstück im Zebrant (Kaffee, Tee, Orangensaft, Wurst- Käse-, Honigbrot, Obstsalat mit Joghurt und und und..) Wir haben freie Sicht auf Gibraltar aus Westen, ein Bad im Meer, Strandduschen und eine kleine Siesta.

Nach dem Wachwerden geht’s dann weiter nach Tarifa. Diese Stadt liegt an der engsten Stelle zu Afrika. Darum war das früher ein guter Platz, um von allen Durchfahrenden Schiffen eine Durchfahrtsgebühr zu verlangen. Eben einen Tarif! Heute ist das kleine Städtchen für seine Kitesurfer bekannt.

Hier in der Meerenge bläst immer ein strammer stetiger Wind. Zu viele Touristen und zu wenig Stellplatz für die Nacht. Also ein Abschiedsdrink und wir fahren weiter nach Bolonia/El Lentiscal.

Die kleine Ortschaft liegt am Ende einer 15 km langen Sackgasse direkt am Meer.

An dem wunderbaren Sandstrand ist das Parken für Wohnmobile verboten und die Zufahrt mit einer Schranke in 2m Höhe auch gesichert. Weil da aber trotzdem welche sind, finden wir die Zufahrt auch bald. Gerade noch früh genug.

Weil in Bolonia an diesem Wochenende die Feria ist, kommen ganz viele Leute da her. Hier gibts 2 Autoscooter. Einer davon ist für die kurzen. Die Fahrer waren waren alle jünger als 6 Jahre. Und ja, das Nachtleben beginnt hier für alle! erst ab 22 Uhr. Da sind dann Eltern und Kids unterwegs und klar, auch so spät beim Abendessen.

Stranddusche funktioniert, wir plantschen im warmen Meer. Der Atlantik ist mit 22° um 2° wärmer als das Mittelmeer (so zeigts unser Bratenthermometer an).

Wir bleiben 2 Nächte, dann gehts weiter nach La Muela. In einer kleinen Ortschaft hinter Vejer mit den weißen Häusern finden wir heute unsern Frühstücksplatz. Ins Restaurant daneben gehen sonntags um 14 Uhr gefühlt alle Menschen der Umgebung zum Essen. Unser Tagesziel ist Conil mit dem langen unverbauten Sandstrand (so sagts der Reiseführer).

Wir finden ganz am Strandende einem Parkplatz. Der ist noch voll von den Tagesgästen, doch da fährt grad einer weg. 🙂 Ein buntes Sonnenschirm-Meer erwartet uns und so viele Menschen, wie wir am Mittelmeer nie auf einen Haufen gesehen haben. Wir genießen Sonne, Strand, Atlantik und die Feduchy-Strandbar mit Abendessen, toller Live-Musik und Sangria. Die Nacht auf dem Parkplatz ist sehr ruhig :-).

Wachwerden, und losfahren. Ziel heute ist „El Puerto de Santa Maria“. Den Tipp, von einem Campingplatz dort aus aus per Fähre nach Cadiz zu fahren, haben wir von Richard und Lis bekommen. (vor einigen Tagen am Camping in La Zubia).
Camping Las Dunas ist Oki! Groß, sauber, Pool, Restaurant, Supermarkt und 2 Wohnmobil-Nachbarn aus LL. Mit den Vieren gibts gleich einen kurzen lustigen Smalltalk. Nach einem Sprung in den Pool fahren wir abends auf einen Absacker mit dem Rad in die Stadt …. und dann ab ins Bett.

Cadiz, wir kommen morgen!

Ein Gedanke zu „Gibraltar-Cadiz

  1. Ich habe mich heute durch eure Reiseberichte und die vielen schönen Fotos geklickt. Es scheint euch wirklich viel Freude und Spass zu machen, so lange durch Europa zu reisen. Wir waren nach 10 Tagen Schottland diesmal schon ziemlich geschafft. Vater meint, daß euer Vorteil in der immer gleichen Unterkunft liegt. statt fast alle Tage ein neues Quartier. Weiter alles Gute von Mutti und Dad.

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