12. Juli: Ein Tag zum Ausruhen und um meine Löcher in der Haut zu schonen.
Weil wir den Termin bei Meister Eder erst am Donnerstag um 16:30 haben, brauchen wir unsere Aluleiter auch nicht heute. Darum bei Jomal anrufen und sagen es reicht, wenn die am Donnerstag geschweißt wird.
Ich finde es selber unhöflich, wenn sich irgend was von mir ganz eilig und dringend wünscht und wenn ich das dann irgendwie möglich mache, und dann liegt das Teil hinterher noch Tage rum, bevor es wirklich gebraucht wird.
Um 8:30 Uhr erwische ich Pedro und sag ihm, wir holen die Leiter erst am Donnerstag Nachmittag ab.
Um 10 Uhr bekommt Tina vom Meister Eder eine Whatsapp:
„Bon.dia.tenho.a.foto.da.peca.que.encontrou.pode.vir.me.entregar.hoje.4.30.ou.5.horas“
Für mich klingt das wie „5 Stunden“, also wie ein Kostenvoranschlag.
Mit Googleübersetzer weiß Tina aber bald, dass wir schon heute, also nicht erst morgen kommen sollen. Shit, das macht nur Sinn, wenn die Aluleiter fertig ist, damit wir das montieren und ausprobieren können.
Darum versuch ich wieder bei Jomal beim Pedro anzurufen, und fragen ob die Leiter nicht doch schon heute…Irgendwann erwisch ich ihn, und bekomme die Info, „Its done, the ladder is welded“,
Also ist das heute doch wieder mal ein Urlaubstag mit genauem Zeitplan:
15:30 ist der Zebrant reisefertig, und die beiden Räder innen drin


16:00 holen wir die Leiter bei Jomal in Portimao ab und montieren die sofort
16:30 sind wir dann bei Meister Eder.
Der kommt auch gerade heim und winkt uns zu sich her, in eine enge Einbahnstraße rein. Ich bin skeptisch, aber hinter der Kurve ist viel leere Parkfläche.
Ich bin begeistert, dass er schon fleißig war. In seiner Werkstatt steht schon ein 1:1 Nachbau von unserem Radständer. Nach einigen kleinen Änderungen passt der auch gut, und um 17:30 Uhr ist alles erledigt. Beim kleinen Smalltalk im Zebrant ist der Schreiner beeindruckt vom Ausbau. Von meinem rustikalen Fahrradständer war er weniger überzeugt. Nachdem 130€ und eine Flasche Martini Rosso den Besitzer gewechselt haben, machen wir auf dem Weg zurück nach Alvor.




Nächstes Ziel ist eine Bar, um die erfolgreiche Radlständereparatur zu feiern. Da haben wir einen Tip von netten Engländern auf unserem Campingplatz bekommen. Von einem GB-Rentnerpärchen, das schon seit 4 Jahren hier in einem Mobilhome wohnt.
In der Bar waren wir auch gestern schon. Hier kostet jedes Bier 1€ (0,5l) und die Tremocos auch.


Weil das unser 100. Reisetag ist, wollten wir den Tag auch richtig genießen: Wie es so schön heißt:
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.



Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben… :-/
Kurz vorm Bettgehen sieht Tina, dass bei einem Träger was gebrochen ist. Da war bestimmt ein Riss im Holz! Da hat Meister Eder und auch ich nicht aufgepasst.

Ooo, das geht morgen also weiter…





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