15. Aug. Fagaras
Die Transfagarasan – definitv ein Highlight unserer Reise
Unsere Wege trennen sich wieder. Petra und Jürgen reisen nach Hause und wir folgen ihrem Rat, über den Fagaras zu fahren, das Gebirge, das direkt vor uns liegt. Sogar eine Bären – Garantie erhalten wir von Petra 🙂 Nach einer kurzen Laut – Tour von Tina durch Carta starten wir.




Los gehts dann gleich beim Kreisverkehr und schon sind wir beim ersten Haltepunkt, dem Wasserfall angekommen – doch da ist soviel los, Autos säumen den Straßenrand, dass wir weiter hoch fahren bis zum Balea Lac, dem Pass mit See und Souvenirständen. Bis dahin sind es etwa 35 km.




Die Fahrt ist herrlich, erst durch Wald, dann durch Fels den Berg hoch auf ca. 2000 m. Eine Seilbahn fährt über uns und die Serpentinen sind über und unter uns zu sehen. Auch Radfahrer sind hier unterwegs – schon verrückt… Motorradfahrer verstehen wir eher. Und dass hier Bären sein sollen, halten wir für ein Gerücht, da ist viel zu viel los. Auch wenn schon ein Warnschild zu sehen war…



Ca. 3 km vor dem Pass stehen wir dann im Stau, warum auch immer… wir schleichen den Berg nur noch hoch. Franz als Fahrer ist entsprechend angestrengt. Erst die Höhe… dann das ständige Berganfahren. Den Bergschafen macht das hier nichts aus.


Ganz oben erfahren wir auch den Grund des Staus: Der Parkplatz ist voll und es kommt nur einer rein, wenn wieder einer raus fährt (so wie in Brasov). Und von der Südseite her stehen die Autos auch… Na das kann dauern, doch wir sind uns sofort einig, dass wir da nicht bleiben müssen… Es geht noch 1 km durch einen Tunnel und dann ab nach unten und nach Süden. Da können wir dann auch mal an einem Verkaufsstand stehenbleiben und Hirschsalami und andere gute Dinge kosten.



Einen Platz für unser Spätstück finden wir dann viel weiter unten, wo es ruhiger ist. Da kocht Tina Nudeln mit Zucchinisoße und Salat. So ist es schön.
Ja und kurz darauf wieder ein kleiner Stau – doch diesmal ist ein Bär am Straßenrand zu sehen. Unser erster Bär, schon sehr beeindruckend. Mit respektvollem Abstand machen wir vom Beifahrerfenster aus ein paar Fotos. Ja und bald lernen wir: wo Autos stehen, gibt es grad einen Bär zu sehen. Insgesamt sehen wir 9 Braunbären. Wow, wie besonders! Doch auch nicht ungefährlich… Über die Warnapp werden wir zweimal vor Bären gewarnt. Und zwischen den Bärensichtungen sind wir zweimal ausgestiegen, um den Stausee zu bewundern und um ein Zebra – Eis zu essen… Doch es ist alles gut gegangen bei uns. Ein Bär hatte nur noch 3 Beine, da könnte ein Unfall Schuld gewesen sein. Die Bärenthematik ist sogar in den Nachrichten: in Rumänien gibt es viel zu viele Bären. Hauptursache ist, dass sie von den Menschen gefüttert werden, deshalb wird dafür die Strafe auf 1.200,– € erhöht. Zu Recht finden wir!





Am Ende der Transfagarasan kaufen wir am Straßenrand Obst ein und erkundigen uns nach der besten Route wieder Richtung Norden. Nicht alle Straßen sind ja gut befahrbar, wie wir wissen. Wir erhalten die Info, dass wir schon die große Runde über Curtea de Arges und Ramniu Valceu machen müssen und dass da viel Verkehr ist. Also fahren wir noch bis kurz vorm Dunkelwerden durch die Städte und dann am Olt entlang wieder nach Norden. Landschaftlich ist es auch hier sehr schön. Die angegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen müssen iedoch jeweils deutlich überschritten werden, sonst ist man ein Verkehrshindernis!!

Wir kommen gut in Brezoi an und finden einen schönen Übernachtungsplatz auf einem großen Parkplatz. Es gibt auch ein paar Bars hier und viel Leben. Nachts sind viele Hunde zu hören…




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