Camargue – Languedoc – Roussilion Adieu Frankreich
Camargue – das sind einige sehr entspannte Tage auf dem Campingplatz in Le Grau-du-Roi. Erst fragen wir bei Camping Le Boucanet – doch die vermieten (anders als im Campingführer angegeben) nur noch Mobilheime. Bei Camping L’Espiguette sind wir mit dem Zebrant sehr willkommen. Es folgen entspannte schöne Tage, wie Franz schon beschrieben hat. Ein Highlight ist meine Radltour nach Aigues-Mortes bei heftigstem Wind. Dann kommt auch noch ein Platten dazu – ohjemine. Doch zwei Rad-Urlauber aus München helfen mir und flicken das Loch. Weil sie ein großer Fan von 1860 München ist, bekomme ich noch zwei Aufkleber für Franz mit :-))






Auch unser Ausflug nach Saintes-Maries-de-la-Mer mit einem Fest der Tsiganes mit Markt und Musik macht Spaß und bringt Abwechslung in den Camping-Alltag. Mit Bea aus Bern tausche ich Lesestoff – meine Bücher aus dem Campingplatz von Cervo gegen Charlotte Link.



Die nächsten beiden Nächte verbringen wir auf Stadt-Parkplätzen. Einmal in Arles (von Franz schon geschildert) und einmal in Vauvert. Das Wetter ist ja mittlerweile nicht mehr windig, dafür etwas kühler und wechselhafter. Nachmittags fahre ich noch bei Donnergrollen am Rhone-Sete-Kanal entlang und komme kurz vorm Gewitterregen zurück. Puh – Glück gehabt. Und es waren noch viele Radler unterwegs…. Für mich ist die Landschaft schon sehr besonders und wunderschön. Umso mehr muss es Vogelkundler hier gefallen! Vauvert steht wieder mal nicht im Reiseführer und doch hat es alles, was es braucht, um uns zu gefallen: eine kleine Markthalle, Bäckerei und Bar, eine schöne Kirche und den ersten Brunnen ohne Wasser… Mit Brot, Wurst und Käse sind wir nun wieder gerüstet für die nächsten Tage. Obst und Gemüse kaufen wir wie meistens in Frankreich an einem Stand am Straßenrand – das ist einfach praktisch. Auch den Süßwein Muscat lassen wir uns mal abfüllen.








Sete wäre eigentlich unser nächstes Ziel – doch an den Strand lassen sie nur Autos, keine Zebranten. Als dann endlich ein Platz für Wohnmobile kommt, wollen wir auch nicht mehr. Da haben wir uns schon für den nächsten Campingplatz in Agde entschieden: Centre Naturiste Rene Oltra – kann man schon mal machen, und der Strand ist hier wunderschön – am Golfe du Lion. Unser Beachball-Spiel aus der Bretagne (2021) kommt hier endlich mal zum Einsatz – außerdem auch das Moskitonetz und die neue Heckmarkise – Mücken und Sonne – alles ist da 🙂 Franz versucht sich mal an einer Tajine – mit Spargel: schmeckt sehr gut! Ja und die abenteuerlichen Outfits abends an der Cocktail-Bar sind auch eine Sehenswürdigkeit für sich!








Jetzt wollen wir mal näher an Spanien kommen – doch natürlich mit einigen Zwischenstopps, wie wir das gerne haben. In Coursan gibt es eine Kaffeepause (nachdem es in Nissan zuvor so eng war, dass Franz gleich wieder umgekehrt ist). Sinnbildlich für Coursan steht der Bäcker mit nur mehr wenigen Zähnen, der noch Deutsch in der Schule gelernt hatte. So ist alles, was wir sehen, etwas zahnlos, doch für eine kleine Pause reizvoll genug. Narbonne scheint uns dann geeignet für eine Zebranten-Frühstückspause. Auch in den letzten Tagen ergab sich das immer am Wasser, hier am Canal de la Robine. Parken, Schiebetüre auf, Vorbereiten und mit Blick aufs Wasser frühstücken. Meist gibt es morgens in den Bars nur einen Kaffee / Tee mit Toilettenbesuch und das ausgiebige Frühstück daheim folgt dann erst gegen mittags. Als wir in die Stadt radeln wollen, beginnt es zu tröpfeln. So schlendern wir zu Fuß etwas den Kanal entlang und beschließen die Weiterfahrt nach Perpignan. Wir nehmen die Landstraße neben der Autobahn – sehr angenehm. Franz hat sich einen Parkplatz am Tet, dem Fluss hier ausgesucht. Doch da ist alles voll. Nun nehmen wir Park4Night zu Hilfe, wie schon öfter. Diese App zeigt Parkplätze, Übernachtungsplätze, Entleerungsstationen und Frischwasser-Stellen an. Bei größeren Orten ist das eine gute Orientierungshilfe, woanders finden wir selber gute Plätze. Auf der anderen Fluss-Seite gibt es tatsächlich einen Parkplatz, wo der Zebrant Platz hat. Bezahlbar ist er auch und zu Fuß sind wir gleich in der Innenstadt. Perpignan ist eine tolle Stadt, wo es tatsächlich mal normale Geschäfte gibt und wir bis zum nächsten Mittag bleiben. Abends genießen wir noch Live-Musik, ein toller Gitarrist singt vor einer Kneipe und auch die Gäste gehen ans Mikro, als er beendet hat. Eine Schau! Überhaupt hat man hier das Gefühl, schon in Spanien zu sein – viele katalanische Flaggen wehen in Perpignan!










Unsere letzte Station ist Collioure, ein ehemaliges Fischerdorf. Es gibt eine steile Zufahrt und einen Parkplatz, der für 1 Stunde frei ist. Doch nachts braucht man kein Ticket, also bleiben wir spontan hier. Französische Camper erkennen unseren Zebrant wieder – sie waren auch im L’Espiguette in der Camargue :-)) Die Stimmung ist schon sehr besonders hier, wir genießen den (vorerst) letzten französischen Abend sehr. Morgens erklären uns zwei Polizisten, dass man hier nachts nicht stehen darf. Wir erwidern, dass wir ja nur einen Kaffee trinken wollen – natürlich dürfen wir das für eine Stunde machen. Gut, dass wir schon auf waren… Ein letzter Rundgang beschließt eine schöne Zeit!












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2 Gedanken zu „Camargue – Languedoc – Roussilion Adieu Frankreich“
hallo, ihr zwei , letzter Blick auf eure Fotoschau, im ST. Marie de la mere sind wir der Kirche auf das Dach gestiegen. Euch viele schöne Spanientage, während wir Schottland besuchen. Alles Gute und schöne Reise. Liebe Grüße Mutti und Dad, jetzt ins Bett!
Hallo ihr zwei 🙋,
auf eurem Weg von Gibraltar weiter der Küste entlang würden wir euch gerne ein paar Sachen empfehlen. Ein sehr gutes Restaurant war in Gibraltar das Bianca‘s, nachdem wir dort gegessen hatten haben wir eine Rundfahrt auf dem Affenberg gemacht ( sehr zu empfehlen ).
Danach sind wir weiter nach Tarifa gefahren dich nur 2 Tage dort stehen geblieben um Sonne zu tanken. In Cádiz haben wir ein 4 Nächte Stopp gemacht auf dem Campingplatz ( las Dunas ) . Ist in der nähe der Insel aber leicht mit der Fähre zu erreichen. In Sevilla ist alles sehr interessant und schön, egal ob die Innenstadt oder die alten Barocken-bauten die sich dort befinden……
Viel Grüße Lena und Simon 🙋✌🏼