Langsame Heimreise im November: Livorno – Lazise – Leifers

Langsame Heimreise im November: Livorno – Lazise – Leifers

Beim Wachwerden in Grosseto überlegen wir, ob wohl am heutigen Feiertag die Geschäfte offen sind. Abends haben wir ja ein paar nette Läden entdeckt… Tatsächlich ist die Hälfte davon offen und die andere Hälfte feiert Allerheiligen. Im Dom kommen wir auch zur Hälfte an und feiern ab der Wandlung den festlichen Gottesdienst mit. Danach ist etwas Bummeln durch die Altstadt angesagt samt Bar-Besuch bei Vermuttino. Dort finden wir ganz stylische süße Hörnchen. Das bewölkte Wetter stört uns nicht weiter.

Bei unserer Siesta in Castiglione de Pescaia kommt dann die Sonne raus, so dass wir noch einen schönen Hafenspaziergang machen können.

Unser Tagesziel erreichen wir in Livorno. Im Hafen besuchen wir dasselbe Restaurant wie am 5. April, als wir unsere Fähre nach Sardinien verpassten. In der Pizzeria Gallo Divo erkennt uns der Kellner Daniel tatsächlich wieder – wie schön. Mit einem Trucker-Pärchen (Er aus Franken, Sie aus dem Allgäu) ratschen wir, bis es Zeit zum Schlafengehen ist – wieder vorm Lokal, mitten auf dem Hafengelände.

Dort werden wir am nächsten Morgen vom Verkehr wach und machen uns bald auf den Weg nach Vinci. Die Ideen und Erfindungen von Leonardo da Vinci haben uns vor zwei Jahren in Amboise an der Loire schon fasziniert, wo er seine letzten Jahre verbrachte. Nun besuchen wir seinen Geburtsort und genießen das Museum und die Taufkirche. Es ist wieder sehr bewölkt, trotzdem ist der Ausblick über das toskanische Tal wunderschön.

Pünktlich zum Regenbeginn sind wir fertig – Essen, Einkaufen und Siesta geht auch bei Regen. Auf dem weiteren Weg nach Norden kommen wir bei strömenden Regen nur langsam voran, nach Florenz wird es wieder besser. Später erfahren wir von starken Unwettern in der Gegend, doch da sind wir schon längst am Gardasee angekommen.

In Lazise machen Angelika und Basti grad Urlaub. Die beiden haben wir vor vier Wochen in Süditalien kennengelernt. Ganz spontan verbringen wir eine Nacht am Campingplatz Du Parc, direkt am See. Zu viert haben wir viel Spaß, erst im Campingplatz-Lokal, dann vorm Wohnwagen der beiden mit Grappa und Vino.

Weil Basti hier schon seit Jahrzehnten herkommt, weiß er auch einen kleinen Weinhandel in Cola’, ganz in der Nähe. Dorthin verlegen wir den Frühschoppen und nun sind die Wampeltsham Weinvorräte wieder aufgefüllt 🙂 Herzlich willkommen!

Nach einem Siesta-Bade-Stopp in Bardolino shoppen wir im Gran Affi (auch ein Tipp der beiden) und dann gehts weiter bis Südtirol. In Leifers gönnen wir uns ein Hotel – die Temperaturen sind nicht mehr zebrant-tauglich.

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