Let’s Party! Cavallino – Lecce – Otranto am Donnerstag, 28. September

Let’s Party! Cavallino – Lecce – Otranto am Donnerstag, 28. September

In Cavallino zurück machen wir bei der Bar Castello unseren ersten Stopp – diesmal wieder nur mit Männern.

Dann gehts auf nach Lecce, zur Haupstadt des Salento. Dank meiner Lotsung und Franz’ Intuition finden wir einen kostenfreien Parkplatz in einer Siedlung. Die Altstadt erreichen wir in 15 Minuten zu Fuß. Da wir früh dran sind, machen die Geschäfte jetzt erst auf und es ist noch wenig los… Wir genießen das Flanieren von der Porta Rudiae bis zum Amphitheater mit ganz viel Barock.

Hier shoppen wir nur mit den Augen, denn es gibt ganz besondere Geschäfte und auch viel Kunsthandwerk zu sehen. Beeindruckend sind die Cartapesta, die Pappmache-Künstler, die auch viele Kirchen ausgestalten; der Laden von Claudio Riso ist einfach nur zum Staunen. In einem Modegeschäft beeindruckt uns der Marmorboden – rein wollten wir da gar nicht 🙂

Die Leute werden immer mehr und wir treten den Rückweg an. Auch hier schließen alle Läden um 13 Uhr. Gut, dass wir in der „Portwein-Bar“ beim alten Chef schon vormittags waren – sein Cafe hatte richtig Flair. Nachmittags kehren wir dann im „Flow“ ein und genießen eine tolle Karte, besten Service und nette Ratsch-Nachbarn aus Brandenburg, Köln und Kassel 🙂

Dann sind wir fertig mit der Stadt – im wahrsten Sinne des Wortes. Wir wollen wieder ans Meer und fahren bis Otranto – dem östlichsten Zipfel Italiens. Dort gibt es den Oasy – Park, ein Tipp der bairischen Radler von vor zwei Tagen. Wir ziehen ein – es ist ein einfacher Stellplatz mit Duschen und WC. Mehr brauchen wir auch nicht, um uns von den Eindrücken der letzten Tage zu erholen, dachten wir… Denn Franz entdeckt nach der Siesta, dass in der Nähe vier Bayern zusammensitzen. Wir kommen mit unserer Bayern-Fahne dazu und schon entwickelt sich wieder so ein Abend, den man vorher nicht planen kann.

Die Zutaten dafür:

Romy und Rudi aus Regensburg und Alex und Basti aus München (bzw. Aschaffenburg und Würzburg)

Rotwein aus allen drei WoMos und Williams-Christ-Birnen-Schnaps (aus Renter-Gläsern)

Käse, Oliven, Chips, Grissini, Brot, Wurst, Schokolade, Kokosstangen – jeder bringt, was er hat

viele gute offene Gespräche über Reisen und Arbeit und Wohnen und Familie

eine Altersspanne von 30 – 65 Jahren

der Vollmond im Hintergrund

Das Ende kommt ziemlich abrupt um 22.04 Uhr durch die Schweizer Nachbarin, die sich eindeutig von den lustigen Bayern gestört fühlt. Doch es ist eh Zeit zum Gehen – wenn es am Schönsten ist… :-))

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