Vom Trulliland nach Monopoli – Montag, 25. September

Vom Trulliland nach Monopoli – Montag, 25. September

Alberobello – Castellana Grotte – Locorotondo – Monopoli = 78 km

Hört sich schon fast kitschig an, wo wir grad so unterwegs sind. Die Ortsnamen sind herrlich italienisch und voller Klang. Wir verlassen unseren Campingplatz Bosco Selva am Waldrand von Alberobello ganz gemütlich, also innerhalb von zwei Stunden: Markise abkehren, Räder + Warnschild montieren, Stühle und Tisch rein, im Zebrant alles wieder an seinen Platz räumen, Müll entsorgen, zwischendurch Kaffee/Tee trinken, duschen, Abwasser entleeren und Frischwasser auffüllen. Dass sich zwischendurch ein kleiner Unfall ereignet hat, soll hier nur am Rande erwähnt werden 🙂 Kurzzeitig war Franz‘ Laune nicht so gut…

Die größte und bekannteste italienische Tropfsteinhöhle ist unser nächstes Ziel. Wir haben ja schon vor zwei Tagen gemerkt, wie touristisch das hier ist. Erstmal frühstücken wir auf dem Parkplatz in Castellana Grotte in der Sonne noch gemütlich, bevor wir dann an der Tour um 13 Uhr teilnehmen – diesmal in Englisch. Ramona spricht gut verständlich und ich staune über die Höhe dieser Höhle, das ist schon einzigartig. 40 Meter hoch ist die Monumentenhöhle. Nur hier darf fotografiert werden. So ist es auch mal schön, die tollen Formationen, Stalagtiten und Stalagmiten nur mit den Augen und dem Herzen anzusehen. Mit einem Wiener Pärchen ratschen wir nebenbei etwas – sie haben ihr Hotel in Monopoli, da wollen wir auch hin!

Weil heute eh der Tag des Zick-Zack-Fahrens ist, gehts wieder zurück über Alberobello nach Locorotondo. Da ist nicht nur der Name schön, sondern auch die Lage auf dem Berg mit Blick über die Stadt und auf die Weinberge. Dort genießen wir vegetarische Tigelle – kleine runde Brotfladen unterschiedlich gefüllt, u.a. mit Tomaten – Burrata oder Paprika mit Bohnencreme.

Die Wolken werden wieder dunkler und im Regen fahren wir bis ans Meer – nach Monopoli. Dort finden wir zwischen Hafen und Altstadt einen kleinen kostenlosen Parkplatz und als der Regen wieder aufhört, entdecken wir noch zu Fuß unsere nähere Umgebung. Für morgen ist Shoppen geplant, so einiges steht auf unserer Einkaufsliste und dazu scheint uns diese Kleinstadt samt Temperaturen um 25 Grad sehr geeignet – mal schauen…

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