Vulkanische Tage 3 – Phlegräische Felder

Vulkanische Tage 3 – Phlegräische Felder

26.10. Phlegräische Felder – Pozzuoli – Fusaro 47km

Am Morgen versuchen wir nochmal, zum Vulkan Solfarata zu kommen. Dazu fahren wir auf einen Hotel-Parkplatz oberhalb, wieder mal durch sehr enge steile Straßen. Der Parkplatz-Wächter erklärt uns, dass das Gebiet gesperrt ist. Ok, dann halt nicht. Wir halten beim Runterfahren an und sehen uns nochmal das Gelände an, das schon etwas bedrohlich wirkt.

Inzwischen haben wir im alten Reiseführer (20 Jahre) gesehen, dass diese kleine Halbinsel sehenswert ist. Da wir Zeit haben, fahren wir weiter, schauen uns das Hafenleben in Baia an (nebst Venustempel gleich nebenan) und finden einen schönen Frühstücksplatz in Bacoli. Direkt an der Straße neben dem stürmischen Meer bleiben wir stehen. Als ich grad mit den Vorbereitungen fertig bin, kommt ein Polizist und meint, wir sollten doch auf die andere Straßenseite fahren – da wäre der Parkplatz 🙂 Na gut! Auch ein paar Fans findet der Zebrant hier – schön, dass immer wieder Leute ganz begeistert sind. Diesmal zwei italienische Frauen, die ihn sich genau anschauen mögen.

Da mir der Platz hier für eine Siesta nicht gut genug ist, lotse ich Franz weiter. Irgendwo muss es doch einen besseren Platz am Strand geben. Doch es ist nicht so einfach und als wir dann einfach in einem Seitengässchen stehenbleiben wollen, passiert es: Das rechte Vorderrad hängt in einem großen Loch, aus dem wir nicht mehr rauskommen. Ohje – wie dumm! Doch wir haben wieder Glück. Die Nachbarin Silvia kommt grad mit dem Auto heim und vermittelt uns Enzo, einen weiteren Nachbarn. Der will einen Mechaniker holen, der nach der Mittagspause kommen will. Silvia versorgt uns einstweilen mit einer erfrischenden Orangen-Limo. Dann Planänderung: Enzo kommt mit einem großen Wagenheber und dank unserer Elefanten-Stuhl-Platte und drei großen Steinen schaffen die Männer es, dass der Zebrant wieder freikommt. Wir sind sehr dankbar!!

Nach einem Bar-Stopp lotst mich Franz zum Strand – genau zum Parkplatz, wo ich auch hinwollte, nur eine größere Straße 🙂 Dort ist das Meer stürmisch, Angler und Muschel-Fischer sind da und wir genießen das Tosen. Ein Fischer erklärt uns, dass wir hier besser nicht stehenbleiben, also fahren wir weiter bis Fusaro zu einem Parkplatz am See. Die Jugend feiert hier am Ufer abends/nachts noch Party, doch das können wir gut aushalten.

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