24.10. Vulkanische Tage in Kampanien 1 Pompeji

24.10. Vulkanische Tage in Kampanien 1 Pompeji

Die Anreise von Cava de Tirreni war nur 27km. So kommen wir auch schon am Vormittag in Pompeji an. Zu der Ruinenstadt gibt es zwei Eingänge. Einer davon hat auch einen Bahnhof für den Nahverkehrszug aus Neapel bekommen. Hier finden wir ganz zufällig einen Parkplatz, der auch von den großen Reisebussen genutzt wird. Von hier sind es nur 200m bis zum Eingang. Hier stehen auch um halb 11 Uhr schon viele Menschen an der Kasse. Wir haben ja online gebucht.. also flugs dran vorbei.

Von wegen!! Zurück! sagt der Chef am Eingang. Die Onlinebuchung muss an der Kasse gegen einen echten Bon getauscht werden. Tina und übernimmt das mit den Tickets. Ich versuche in der Zeit den Audioguide aufs Handy zu laden. Das geht sehr langsam, weil das Netz hier schwach oder total ausgelastet ist. Um kurz nach 11 sind wir dann doch drin.

Pompei zu beschreiben, das macht hier keinen Sinn. Dafür gibts Reiseführer, die von Fachleuten geschrieben sind. Was für uns geblieben ist:

Die Stadt, die Ausgrabungen sind riesengroß und es wird hier immer noch gegraben!

Hier ist alles so vielfältig, manches auch noch in sehr gutem Zustand. Das macht uns neugierig. Der Audioführer am Handy, der ist den Strom nicht wert, den das Handy verbraucht. Ich empfehle jedem der das ansehen will, dass er sich eine Führung vergönnt.

Ach ja Führungen… wir sind jetzt Ende Oktober hier… und es sind Tausende von Besuchern hier…Ich mag mir das im Sommer nicht vorstellen. Noch mehr Leute und dann auch noch heiß.

Weil es so groß ist, teilen wir uns irgendwann. Tina mag noch das Amphitheater anschauen, mir tun die Füße weh. Die Stadt liegt an einem Berg, und da ist keine Straße eben geteert. Da sind nur Stein-Straßen. Das ist fast wie Wandern im Gebirge. Hier drin gibts nur eine Stelle für Essen und Trinken. Alles total voll, und alles in Plastik verpackt.
Ab und raus und einen Campingplatz finden.

Danach checken wir bei den Hermes-Terrassen ein, einem kleiner Campingplatz mit Blick auf den Vesuv. Zur Begrüßung gibts Limoncello vom Chef :-), einen Ratsch mit unseren schwedischen Nachbarn und eine kalte Dusche. Morgen haben wir einen Eintritts-Zeitslot für den Vesuv (14 Uhr), wir sind gespannt, da sich abends Wolken vor ihn schieben und es dann auch noch zu regnen beginnt…

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