Provence
Über die Provence will ja auch berichtet werden :-)) Das sind nicht nur lila-blühende Lavendelfelder (vor allem nicht im Mai), sondern vor allem viele und lange Platanen-Alleen, schöne rote Mohnfelder und viele viele große Weinberge sowie Flüsse allüberall. Außerdem gibt es hier Pastis als beliebten Drink in der Bar sowie Sirup im Bier, im Wasser oder in der Limo (Diabolo); es gibt viele Touristen-Geschäfte, doch wir treffen nur wenige. Und der Pferdesport ist allgegenwärtig – ob in den Fernsehern in den Bars, als Tipp-Automaten oder als dreiseitige Berichte in den Tageszeitungen!






Wir sind ohne Autobahn unterwegs und genießen die herrliche Natur, mal bei Sonnenschein, mal bei Wolken, Wind und Regen. Doch die Provence ist auch Standort von ITER: unweit von Aix-en-Provence soll der weltweit größte Kernfusionsreaktor zusammengebaut werden. Franz meinte, das sehe aus wie früher an der Grenze zur DDR.
Zum Übernachten finden wir immer überall recht unkompliziert einen jeweils perfekten Platz – und meistens war das Parken für den Zebrant auch erlaubt 🙂
Greoux-les-Bains – Übernachtung auf einem Parkplatz oberhalb der Stadt (5 min. zum Zentrum) * lustiger Abend in einer Kneipe mit einem netten Ratsch mit Walisern und Billardspielen * Blitz und Donner samt Starkregen am nächsten Tag nach unserer Mini-Radtour (doch im Zebrant macht das gar nichts)
= eine nette Thermalbad-Stadt, doch ohne Baden, nur mit Anwendungen und Termin…also ohne uns…






Aix-en-Provence – Übernachtung auf einem Parkplatz neben dem Hallenbad (10 min. zum Zentrum) großer Boulevard mit vielen vielen Lokalen und vor allem mit vielen Essensausfahrern per E-Roller oder E-Bike, die wenigsten sind gestrampelt, also gefährlich für Fußgänger * am Samstag ist großer Markt auf diesem Boulevard (ohne Essensausfahrer dazwischen – und schon viel weniger gefährlich) und überhaupt sind Märkte auf allen Plätzen in der Stadt: Blumen und Pflanzen, Meeresfrüchte, Wurst und Käse, Obst und Gemüse, regionale Spezialitäten uvm… * viele viele viele Touristen – schon fast zu viele! * ein Taufernerungsgottesdienst in der Kathedrale mit einer tollen Gitarristin/Sängerin *Wasserballett-Training im Schwimmbad, natürlich mit Bademützen-Pflicht (gut, dass wir seit Ungarn immer Bademützen dabei haben…) die Bade-Temperatur ist sehr angenehm warm
= schon sehr schön, doch etwas groß und viel für uns










Chauteauneuf-du-Pape – Übernachtung auf einem Parkplatz oberhalb der Ortschaft bei der Schlossruine ruhiger Abend mit beleuchteter Ruine, kleinem Feuerwerk und Ratsch mit unseren Dachzelt-Nachbarn aus Dresden * Weinberg-Wanderung bei herrlichem Sonnenschein: Franz überlegt, auch in seinem Weinberg Steine hinzufahren, dann muss vielleicht weniger gemäht werden 🙂 Außerdem haben wir hier oben eine tolle Aussicht über das Rhone-Tal. * nobel und edel und nix los – war ja auch von Päpsten geschaffen…









= toller Ausblick, doch da gefällt uns unser Zwischenstopp in St. Andiol gleich viel besser – normale Menschen, normale Bars und Geschäfte und normales Leben!

Avignon – Übernachtung auf einem Parkplatz auf der Rhone-Insel mit Blick auf die berühmte Brücke und zur Stadtmauer * Brücke bei Sonnenuntergang genießen, doch die Tore schließen um 18.30 Uhr – also können wir erst am nächsten Morgen rauf, dafür dann bei heftigem Mistral (samt Höhenangst) – ohlala – trotzdem seeehr schön da! * Palais des Papes – sehr beeindruckend – auch nur von außen * herrlicher Sonnenaufgang über der Brücke – ein wahrer Genuss! * viele viele Touri-Busse und -Gruppen, die morgens in der Stadt flanieren (wir nennen sie immer Weber-Reisen)
= sehr schön, hier gewesen zu sein!



















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