48. Reisetag. In Arles at „wrong daytime“ ist alles zu und es gibt nix zum Essen für uns!

48. Reisetag. In Arles at „wrong daytime“ ist alles zu und es gibt nix zum Essen für uns!

Checkout-time am Camping Espiguette in Le Grau-du-Roi ist 12:00 Uhr (und das schaffen wir pünklich)

Sechs Tage Campingplatz sind genug, wir sind wieder unterwegs!

Angesagt war hier: Ausschlafen, Haushalt, Reparieren, Zuhause sein, Radfahren, Flamingo- Zigeunertreff- und Stierkampf- Schauen.

Wir haben den Mistral bei blauem Himmel und danach saukaltes Regenwetter erlebt. Homepage getippt, mit netten Schweizern einen Abend draußen gesessen (trocken, aber nur 17°C) beim DJ-Abend im Restaurant-Pub getanzt, eine Wanderung zum Meer gemacht (der Campingplatz liegt direkt am Meer, aber der Strand ist mehr als einen km breit (also von der Sanddüne bis hin zum Wasser!)

Ganz alleine, am glatten Wasser, drum FKK. weil so kühl, drum nicht lang. Dafür können wir einem Löschflugzeug zuschauen. Das holt das Löschwasser aus dem Meer beim Flach-Drüberfliegen. Spannend! Gut, dass das jetzt nur eine Übung ist.

und noch vieles ganz ungeplant erlebt:

War jetzt ein wenig viel.. sorry 🙂 auch für uns! Drum sind aus geplanten 2 Nächten hier irgendwie dann 6 Tage geworden. Am Donnerstag mit einer Invasion der Franzosen. Tja, Christi Himmelfahrt, also ein verlängertes Wochenende bringt viele Kurzurlauber.

Weil eben da „nix“ los war an dem Campingplatz, sind wir gestern abgereist und nach Arles gefahren, ca. 50 km.

Unser Reiseführer sagt, das van-Gogh-Museum ist von 9 – 19 Uhr auf… tja. Leider falsch, als wir um 4pm da sind, hat’s schon zu. Drum zurück zum Kolosseum.

Hier in Arles ist alles leicht zu Fuß zu erreichen. Das römische Bauwerk ist ca. 2400 Jahre alt, aber super toll in Schuss. Ganz anders als das in Rom! Das hier wurde ganz aufwändig an den defekten Stellen im Original-Baustil restauriert. Innendrin komplett mit Sitzen ausgestattet dient es jetzt als großes Open-Air – Stadion für Konzerte.

Toll, aber voll touristisch, die ganze Innenstadt. Naja, fast. Hier ist es so typisch französisch, wie wir vor 3 Jahren an der Loire kennengelernt haben.

Entweder ist nix los, oder viel zu viel, ganz nebeinander an der gleichen Stelle. Nah bei der Arena sind viele Bars und Restaurants direkt nebeneinander, und nur eine Straße daneben…. gar nix mehr! Hier gibts auch keine Fotos 🙂

Und wer meint, um 18:00 einfach mal was essen gehen… die einen Restaurants machen schon zu. Und die anderen haben noch nicht auf… gut, dass Tina immer was zuhause im Zebrant hat … zum selber Kochen!

Auf dem Parkplatz mach ich noch eine kleine Kühlschrankhilfe für eine alleinreisende Camperin, dann Smalltalk bei einem Glas Wein und ab ins Bett.

Am nächsten Morgen Bar 1, wie schon ganz oft, und dann tschüss Arles!

4 Kommentare zu „48. Reisetag. In Arles at „wrong daytime“ ist alles zu und es gibt nix zum Essen für uns!

  1. Vielen Dank für eure Karte vom Verdon, die heute eingetroffen ist. Wir haben uns sehr gefreut. Daß wir schon dort waren, wißt ihr ja bereits, aber so hautnah wie ihr haben wir die Verdon-Schluchten nicht erlebt, und wo genau wir gefahren sind, können wir auf eurer Postkarte nicht mehr ausmachen.
    Vielleicht führt eure Route ja auch mal in flachere Gegenden so zwischendurch zum Entspannnen. Gute Fahrt für die zwei Zebrantfahrer und schöne Erlebnisse. Liebe Grüße von Mutti

    1. Vielen Dank und liebe Grüße aus Collioure zurück – wir sind schon nah an der spanischen Grenze!
      Zwischendurch war es tatsächlich mal flacher, doch nun kommen die Berge wieder 🙂

  2. Servus Ihr zwei. Sehr interessante Reiseberichte. Schön eure Tour so miterleben zu können. Was hat denn der Franz da für ominöse Dosen in seinem Köfferchen? ( Bild 2) Weiterhin noch viel Spaß, und gute Fahrt.
    Uli

    1. Hallo Uli,
      schön dass du auf unserer Reise dabei bist.
      Die Dosen… ja das ist der Inhalt eines der über 50 Packfächer im Bus. Die Liste davon und auch unsere Packliste soll ja hier auf der Homepage für alle lesbar sein. Ich hab nur noch nicht die Homepage so, das das für alle lesbar ist.
      Also die Dosen, das sind die Kartuschen für unseren Gaskocher. Der Zebrant hat ja keine fest eingebaute Gasanlage. Warum auch, unser Kühlschrank braucht keines, der lebt vom Strom von der Photovoltaik. Heizung und Warmwasserboiler gibts nicht. Und drum ist der Gaskocher das einzige Gas-Teil. So eine Kartusche hält bei uns so ca. 5 Tage für Kaffee, Tee und Kochen. Also brauchen wir immer wieder eine neue. Weil die es aber nicht überall gibt, und die so einzeln (am Campingplatz oder …) manchmal über 5€ kosten haben wir da viele eingepackt. Im Zebrant drin will ich die aber nicht lagern, wegen erstens kein Platz dafür und auch, weil mir das zu gefährlich ist… (Gas und die Hitze im Auto) haben die ein „Gasfach“ bekommen.
      Die Kunststoffbox ist mit einem Aluträger so befestigt, dass ich die mit kleinem Aufwand rausholen kann. Also neben den Bus legen, und eine Schraube unten öffnen, und ich kann die Box rausholen. Weil ich das nicht alle 5 Tage machen will, haben wir einige Gaskartuschen drin im Zebrant. Und wenn die fast alle leer sind, wird es Zeit neue „aus dem Keller “ zu holen. Das sind die beiden Fotos 🙂
      alles klar?
      Franz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert