Unterwegs an der Westküste
Die letzten zwei Tage in Schweden verbringen wir wieder am Meer. Wir reisen die Westküste am Kattegat und Öresund entlang wieder runter bis Trelleborg.
Doch erstmal genießen wir die alte Bade- und Kurstadt Varberg mit dem Kallbadhuset im maurischen Stil direkt an der Strandpromenade. Der schwedische Sommer ist vorbei (sagen die Öffnungszeiten), drum ist nicht mehr an jedem Tag geöffnet. Doch als wir da sind, ist offen und wir investieren etwas über 8 € pro Menschlein, um dann brav getrennt nackt zu baden 🙂 Es gibt eine Umkleidekabine und einen Außenbalkon, wo die Treppe runter ins Meer geht. Da ist aber viel Natur am Grund, so dass Schwimmen nicht so wirklich Spaß macht. Dafür ist die Sauna gut eingeheizt und bietet einen unglaublichen Blick aufs Meer durch schöne Spitzbögenfenster. Und draußen ist schon immer noch tolles Sommerwetter 🙂 Einige Frauen ziehen den Liegestuhl in der Sonne der Sauna vor.

















Nach diesem Genuss reisen wir weiter bis an Schwedens Riviera. In Tylösand bei Halmstad sollen die schönsten Sandstrände sein. Ist schon schön dort, doch die Ostküste hat uns tatsächlich mehr begeistert. Und es ist absolut nix mehr los hier. Die Nächte verbringen wir nach wieder irgendwo am Strand, mal mit einem holländischen WoMo als Nachbarn, manchmal ganz alleine mit dem Meeresrauschen.







Und so geht es weiter in den Süden. In Landskrona machen wir noch einen kleinen Abstecher. Da gibts den üblichen Kaffee und wir entdecken einen Süßigkeitenladen – oh welch Traum 🙂 Schließlich erreichen wir wieder unseren ersten Badeplatz in der Gegend um Falsterbo / Skanör. Die Sonne strahlt vom Himmel, während wir unsere Rotaugen grillen und genießen und dann ein letztes Mal ins Meer hüpfen. Wir hätten ja nicht gedacht, dass das so ein Badevergnügen hier in Schweden werden wird. Doch die Schweden sind zum Teil schon überfordert mit der ungewohnten Hitze. Normal wären jetzt etwa 20 Grad. Der Grillrost wird auch im Meer gereinigt. Franz hatte beim Segeln mal gelernt, dass ins Meer zurückdarf, was aus dem Meer kommt.










In Trelleborg gehen wir ein letztes Mal schwedisch essen – Franz meint, dass man zwecks der Kulinarik nicht nach Schweden zu fahren braucht. Dafür gibt es genug andere Gründe, sage ich!
Fast pünktlich um 23 Uhr legt die Fähre ab und wir genießen das Ablegemanöver an Deck. Es ist deutlich wärmer als drei Wochen zuvor in Rostock… Unsere Kabine 914 ist auch etwas lauter als auf der Hinreise, dafür haben wir keine Stockbetten mehr 🙂 und wir schlafen wunderbar – bis der Lautsprecher uns um 5 Uhr weckt!


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