Wir machen uns die Tage, wie es uns gefällt…
Frei nach Pippi Langstrumpf haben wir zwar als Ziel die andere Seite des Stiefels, doch wann und wie war dahinkommen, da lassen wir uns überraschen – von uns selbst und von dem, was uns begegnet. Hier im Grenzgebiet von Latium, Umbrien und den Abruzzen ist es vor allem die Natur, die uns langsam reisen lässt und das schöne Wetter.


In Piediluco genießen wir den Lago noch den ganzen Tag über. Ich spaziere an ihm entlang, während Franz im Zebrant fleißig ist. Dann testen wir die Badequalität und werden dank unserer Eisbade-Erfahrung ganz angenehm überrascht – das Wasser ist herrlich! Nur die Ruderstrecke bremst uns aus. Ein Picknick in der Wiese rundet den Tag hier wunderbar ab.








Über Rieti gehts dann bis kurz vor L’Aquila – diese Stadt scheint echt unerreichbar zu sein 🙂 In einem kleinen Landgasthof genieße ich den ersten gegrillten Scamorza meines Lebens – wunderbar… Und erst das Tiramisu :-)) Den Zebrant parken wir dann im nahen Gewerbegebiet.



Deshalb starten wir den nächsten Tag schon sehr früh und erreichen tatsächlich L’Aquila. Dort finden wir das einzige Nicht-Touri-Cafe in der Nähe vom Dom. Alle anderen trinken dort vor der Arbeit einen Caffe, einen Espresso. Unser Ziel ist der Brunnen der 99 Röhren. Auf dem Weg zu Fuß dorthin kommen wir an vielen eingerüsteten Gebäuden vorbei, wohl noch sichtbare Schäden des Erdbebens vom April 2009. Etwas komisch fühlt es sich schon an, hier unterwegs zu sein…



Das genügt uns auch wieder an Stadt-Impressionen und so machen wir uns auf den Weg Richtung Osten, Richtung Meer. Doch bald schon verlassen wir unsere geplante Route und folgen den Wegweisern zur Grotte di Stiffe. Bei Grotten kann ich einfach nicht widerstehen. Oben auf dem Berg gibt es einen kleinen Parkplatz (der Zebrant hat natürlich noch Platz) und die nächste Führung ist in einer halben Stunde – just in time, denn wir bekommen die letzten Plätze. Und auch diese Grotte ist wunderschön und es gibt viel viel zu staunen. Dass die Erklärungen nur in Italienisch erfolgen, können wir gut verschmerzen.






Die Mittagspause samt Siesta am Lago Sinizzo ist dann wohlverdient. Auch das Wasser in diesem See ist überraschend warm, irgendwie sind wir ja doch in den Bergen.


Und schließlich erreichen wir gegen 20 Uhr das Meer in Francavilla al Mare, noch in der Region Abruzzen. Es ist schon dunkel, doch wir finden einen tollen Parkplatz direkt am Strand, wo wir das Meeresrauschen hören. Es ist tatsächlich eine große Umstellung, dass es schon so früh dunkel wird und es wird weiterhin spannend bleiben, wie wir diese abendliche Zeit gut gestalten. Ideen und Pläne dazu gibt es viele, so schnell sollte uns nicht langweilig werden :-))





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