Samstag 16.9. ab jetzt an der Ostseite Italiens
Die Meerwellen wecken mich im Morgengrauen. Schön, dass es in dieser Jahreszeit erst gegen 7:00 hell wird. Mein Schatz blinzelt noch ganz verschlafen, ich frag sie trotzdem, ob sie auch Lust hat. Und weil sie auch will, sind wir beide 10 Minuten später im Meer beim Schwimmen.



Der Parkautomat in unserer Straße ist schon im Winterurlaub, der will kein Geld annehmen. Wir können also ganz einfach kostenfrei parken und Bar 1 besuchen. Unseren Kaffee und was Süßes genießen wir in der gleichen Eisdiele wie den Absacker gestern Abend. Danach ist der Tag ganz entspannt und nimmer wirklich aufregend: Ein gutes Frühstück zuhause, eine Fahrradtour am Strand entlang, die kleine Reiseplanung für die nächsten Tage und dann die Fahrt zum Gargano. Endlich in Apulien angekommen!


In Foce Varano / Lido del Sole finden wir um sieben Uhr abends noch ein Geschäft zum Einkaufen und ein paar hundert Meter weg auch einen offenen Campingplatz. Viele sind um die Jahreszeit schon geschlossen und auch Geschäfte müssen wir suchen. Der Platz ist ziemlich das Gegenteil vom letzten in der Toskana. Hier gibts außer Duschen und WC Nix und er ist richtig klein. Nicht mal einchecken, sondern einfach reinfahren und hinstellen. Außer uns sind nur ein Wohnmobil aus Italien, aus der Schweiz und eines aus Osttirol hier. Zeitgleich mit uns kommt auch ein WUG aus Franken an, da gibts gleich netten Smalltalk. Jetzt nur noch Kochen, Essen, Tagebuch und Homepage schreiben, Lesen, Schlafen aus!


Hier gibts ein herrliches Meer gleich vor der Haustür und ganz leise Nachbarn. Das könnte morgen ein ganz ruhiger Tag werden.
Von wegen: In der Nacht hat unser Kühlschrank eine Störung, Der tut nix mehr. Also am Morgen alles rausräumen, auch wenn Sonntag ist. Erst beim Ausbau merk ich, das der Stecker rausgerutscht ist. **smile** anstecken, und alles ist wieder gut.
Wie und Warum der Schuko- Stecker abgezogen ist? Ganz ohne Krafteinwirkung, das ist mir ein Rätsel! Tina lächelt und sagt: Es war sowieso wieder mal Zeit, die Kühlbox zu putzen. Gut, dass nicht mehr kaputt war! Ich geb ihr recht! Heute ist das erste mal Grillen dran.



Mit den zwei Österreichern haben wir schon am Strand einen netten Ratsch. Sylvia und Peter sind aus Osttirol, und weil es so lustig ist, sind die am Abend Gäste bei uns. Roséwein und Chips, Oliven und Lachen, Medronho und Muschis. (So nennen die Spanier die Tremocos, das sind die Früchte der Lupinen in Salzwasser gekocht. Die haben wir ja schon in Portugal lieben gelernt). Es wird ein langer lustiger Abend.


Am nächsten Tag reisen sie und auch viele andere von unseren fünf Nachbarn ab. Wir bleiben noch einen Tag zum Baden. Unser Campingurlaub auf dem Platz hier endet am Abend mit einer Fahrradtour zum Essen.
Gar nimmer so einfach, Weil jetzt haben nicht nur die meisten Campingplätze sondern auch alle Restaurants zu. Gut dass wir an einem Stand beim Gemüse kaufen den Tipp für ein Weinlokal bekommen. Das hat offen, ist aber dafür nicht wirklich billig.
Morgen ist Abreise!





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