Heiß – heißer – Douro

Heiß – heißer – Douro

Nachdem es nachts in Porto tatsächlich etwas kühler war, wird es nun zunehmend wärmer und heißer, je weiter wir nach Osten kommen. Die Landschaft entlang des Douro ist wundervoll und bezaubernd und bald kommen die ersten Weinberge in Sicht. Nach unserer Übernachtung an einem kleinen Jachthafen finden wir 8 km weiter in Melres einen tollen Badeplatz (mit Sandstrand) und das Schwimmen im Fluss ist wunderbar erfrischend. Weil die weitere Fahrt den Douro entlang durch Bergland führt, ist kein Siestaplatz zu finden. Deshalb halten wir erst wieder in Peso da Regua – touristisch gut erschlossen, als Verkehrsknotenpunkt in der Region bekannt und mit einem tollen Stellplatz am Douro unter den Brücken. Man kann ja auch mal unter einer Brücke nächtigen 🙂

Wir ratschen hier mit Österreichern und auch mit Franzosen, die mit einem Wohnmobil mit Wiesbadener Kennzeichen unterwegs sind. Franz spricht sie auf Deutsch an, doch es kommt nichts zurück. Mit Englisch geht es dann gleich ganz gut 🙂 Ein Highlight sind unsere portugiesischen Nachbarn, die uns abends auf Wein, Käse und Melone einladen – wir haben viel Spaß mit Fernando, Ze Carlos und ihren Frauen.

Für viel Sightseeing ist es definitiv zu heiß, deshalb nutzen wir das benachbarte kommnuale Schwimmbad mit tollem Ausblick auf die Weinberge. Abends ist Volksfest im Ort, mit einer beeindruckenden „weißen Nacht“, viele Fahrgeschäfte und Stände, doch ohne Bierzelt – hier sitzt man nur draußen! Ab 22 Uhr geht es los – vorher ist es eh zu heiß.

Am Sonntag besuchen wir die Wallfahrtsstätte in Lamego und steigen die Treppen hoch – vormittags gehts noch gut. Eine Taufe geht gerade zu Ende und die Feiergesellschaft ist äußerst elegant gekleidet. Wir genießen die Aussicht und auch die Fahrt durch ganz viel Natur.

Es geht dann weiter ostwärts den Douro entlang nach Pinhao. Dort fasziniert uns vor allem der Bahnhof mit den tollen Azulejos-Bildern. Hier haben die Geschäfte mittags mal wieder geschlossen, was bisher in Portugal eher die Ausnahme war. Im Frühstückscafe lesen wir mal wieder Zeitung und entdecken die Warnungen vor den hohen Temperaturen – ohlala!

Wir entscheiden uns für Vila Nova de Foz Coa als nächste Station. Die Fahrt dorthin ist einfach grandios – da machen auch die hohen Temperaturen draußen nichts. Franz interessieren die steinzeitlichen Funde im Tal. Deswegen wurde hier ein Staudamm-Projekt gestoppt. Die Tourist-Info im Ort schickt uns zum Museum, wo wir für den nächsten Morgen eine 2-Stunden-Tour reservieren – der Name: Canada do Inferno!!! Wir sind gespannt – es soll ja auch richtig heiß werden…

In der Nähe entdecke ich einen Badestrand am Douro, wo wir für den Abend/die Nacht hinwollen. Also Franz und ich 🙂 der Zebrant hat andere Pläne…

Ein Gedanke zu „Heiß – heißer – Douro

  1. Na bei euch ist ja alles klar. Auch können jetzt wieder in der sonne braten.Könnt ihe mir vielleicht bilder vom Bahnhof wo ihr als letzes ward schicken. LG

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