Jeden Tag das gleiche…. fast :-)
Mittwoch Ankunftstag:
Beim Platzsuchen hat uns ein netter älterer Herr schon angesprochen. Der ist alleine mit Motorrad und Zelt unterwegs Ein Kroate aus Zagrep. Weil der 30 Jahre in Deutschland gearbeitet hat spricht der gut deutsch. Und weil seinen Namen, „Mladen“ in Deutschland keiner sich merken kann, hat er sich hier „Daniel“ genannt. Er mag seinen Rotwein nicht alleine trinken. Wir haben Tisch, Stuhl und Chips für einen Ratsch, und so schaun wir zusammen einer Lady zu, die alleine mit dem Fahrrad ankommt und ihr Quartier aufbaut. Zelt, Luftmatraze, Schlafsack, Kocher, … Respekt alles alleine auf dem Fahrrad mitgebracht.

Jetzt sind wir da. Urlaub auf einem ausgebuchten Familien-Luxuscampingplatz.
Donnerstag, der erste Tag:
Die erste Nacht war super, wunderbar leise. Und wir haben von unserem Zebrant Blick aufs Meer. 🙂
Da ist kein Platz schöner, wir bleiben hier!

Jetzt gibts wenig zu berichten, weil da ist ja jeden Tag das gleiche passieren:
Wachwerden, gleich ans Meer, eine kleine Runde schwimmen.
Die ersten sind wir morgens um sieben nicht! Weil, wir sehen zwar niemand im Wasser, aber es sind schon die ersten Liegen mit Handtüchern reserviert.
Eine Stunde später siehts dann anders aus. Wie an einem Ferientag am Kinderbecken am Freibad :-/

Dann zurück, eine Tasse Kaffee vorm Zebrant geniessen, Homeoffice, Einkaufen, Sporteln, Jonglieren üben, Frühstücken, Aufräumen, Lesen, Frühstücken, wieder Baden, Sonnen, Siesta, kochen, Essen, Rezeption besuchen, Nachbarn zuschauen ….




Wir haben echt kein Programm, wir wollen nichts machen und auch nichts anschauen, nur fünf Tagen im Meer plantschen.

Wir sind abends vom nixtun müde. Also sitzen wir in der Bar Cabanas am Strand. Die Speisekarte hat einige Snacks aber da ist schon fast alles aufgegessen. Es gibt noch Toast mit Käse, zu einem Drink, und wir sind bald glücklich zurück im Zebrant….

Beim Zahlen gibts eine Überraschung! Hier an der Bar ist das Wasser im Glas mit Eiswürfeln gratis!
Aus einem Bier und 0,5l Wasser mit vielen Eiswürfeln drin wird so eine „saure Radlermaß“ für 4,30€.
Mit Service bei Sonnenuntergang an der Strandbar. Wow!
Für ein paar Tage ist so was ganz oki!
Wäre aber doch ein wenig langweilig, wenn gar nix nebenbei passieren würde.
Freitag:
Ich hab unsere Fahrrad-Zeltnachbarin angesprochen. Iihr Bike hat hinten keine Luft, darum gefragt ob alles OK ist, und wenn sie was braucht soll sie einfach kommen. Als „Langzeitcamper“ haben wir bestimmt mehr Ausrüstung dabei als sie.
Steffi, so heißt sie, sagt braucht nix. Sie ist mit ihrer Ausrüstung schon seit 10 Wochen unterwegs.
Weil sie ja mit dem Fahrrad unterwegs ist, frage ich sie gleich nach der nächsten Ortschaft am Meer. Die Auskunft von Ihr, dass die nächste Ortschaft 6 km weit weg ist, passt zu dem, was Mladen auch so beschrieben hat. Schade, so weit für einen Spaziergang!
Weil die Lichter am Abend aber viel näher aussehen, machen wir uns trotzdem zu Fuß auf den Weg.
Njivice unsere Ortschaft mit seinen Lokalen, Strandpromenade, Jachthafen, Restaurants und Bars beginnt schon 100m hinterm Campingplatz.
Unser Abendprogramm: Hingehen, flanieren, irgendwo ein Drink am Hafen und dann zurück ist also leicht zu schaffen. 😉

Da haben unsere beiden Informanten bestimmt eine andere Ortschaft gemeint.
Ab ins Bett und Morgen gehts weiter!


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2 Kommentare zu „Jeden Tag das gleiche…. fast :-)“
Liebe Tina, lieber Franz!
Hier schreiben Michi und Vroni aus Wien! Wir sind auch gerade wieder mit dem Camper unterwegs…diesmal durch Polen! Gestern waren wir irgendwie und heute in Warschau! 🥰 Polen könnte euch auch gefallen. Liebe Grüße von uns! 🤩
Hallo Vroni, hallo Michi,
wir sind in Rumänien unterwegs.
Auf der Rückreise auch wieder für eine kurze Zeit in der Nähe von Wien 🙂
Ich (wir) hoffen, euch gehts so gut wie uns!
Franz und Tina