Portugal – Ostalgarve
Portugal – so nah an Spanien und doch so anders:
Es gibt wieder viel mehr Platz für den Zebrant, so dass das Parken sehr unkompliziert ist.
Die Portugiesen sprechen das bisher beste Englisch auf unserer Reise. Als Erklärung erfahre ich, dass Portugiesisch so viele schwierige Laute beinhaltet, dass sie sich mit anderen Sprachen sehr leicht tun. Vieles lernen sie über Radio und TV. Schon sehr beeindruckend!
Auch die internationale Touristenvielfalt ist hier an der Algarve plötzlich wieder da – in Spanien waren wir im Westen ja fast nur von Spaniern umgeben 🙂 Doch hier hört man wieder viel Englisch, Niederländisch, Französisch und auch Deutsch.
Die Autofahrer halten dafür nicht mehr so aufmerksam vorm Zebrastreifen an wie die Spanier.
Es macht uns richtig viel Spaß, dieses neue Land zu entdecken!
Die Stunde Zeitverschiebung haben wir schnell gecheckt und es fühlt sich auch sehr stimmig an, früher wachzuwerden und den Tag etwas eher zu beschließen. Die richtig große Hitze ist auch vorbei und so können wir abends auch bei angenehmen Temperaturen schlafen.
Auch in Olhao wachen wir an unserem exklusiven Parkplatz an der Avenida vom 5. Oktober (viele Straßen sind nach Daten von Gedenktagen/Feiertagen benannt) früh auf. In den Markthallen wird grad hergerichtet und die ersten Einkäufer sind schon unterwegs. Doch wir bummeln erstmal die Gassen zur Kirche hoch – und es ist um 8 Uhr schon richtig warm. Der Geldbeutel wird geschont, denn die Geschäfte öffnen erst viel später 🙂 In der Markthalle mit den Fischen und Meeresfrüchten staunen wir wie im Museum – und beim Obst/Gemüse nebenan kaufen wir ausgiebig ein! Später erfahren wir, dass die Hallen von Gustave Eiffel gebaut wurden.











Auf dem Weg nach Faro erkunden wir etwas das Hinterland (auch um unser Grauwasser zu entsorgen). Dabei landen wir in Pechao, wo wir eine kleine Bar mit einem kleinen Geschäft nebenan entdecken – und da gibts gefühlt alles – passt, um wieder unabhängig zu sein!
In Faro ist der Parkplatz S. Francisco sehr zu empfehlen. Groß, kostenlos, zum Teil schattig und es ist fußläufig alles gut zu erreichen. Im Zentrum und im Hafen ist man in 15 Minuten. Wir gönnen uns eine Bootstour in die Lagune von Faro zu den Inseln Barreta und Culatra. Wir zehn Passagiere sind bunt gemischt aus Spanien, Frankreich, Irland und Wampeltsham. Miguel, unser Skipper, erklärt alles dreisprachig: Englisch, Französisch und Spanisch. Im Gegensatz zu anderen Führungen, die wir schon hatten, ist hierbei kein Unterschied in der jeweiligen Erklärungsintensität feststellbar. (In Italien und Spanien waren die englischen Erklärungen ja immer deutlich kürzer als die in der Landessprache.) Er macht es richtig toll, informativ und lustig und fischt nebenbei Müll aus dem Wasser. Auf jeder Insel ist eine Stunde Aufenthalt – und wir hüpfen jeweils ins Wasser – sehr angenehm. Wir hatten jetzt tatsächlich zwei badefreie Tage… Weil Flut ist, sehen wir fast keine Vögel. Diesen Ebbe/Flut-Gedanken haben wir Bayern ja nicht so verinnerlicht. Das könnten wir bei der nächsten Tour bedenken.












Wieder zurück im Hafen, suchen wir (eigentlich) nur eine Bar für einen Drink vorm Zurückgehen zum Zebrant. Doch da sehe ich die Zebra-Giraffe vor dem Italiener mit Zebratischen und Zebra-Outfits des Personals. Natürlich fragen wir, ob wir einkehren dürfen (wir sind die ersten Gäste und wollen ja nur was trinken…) Franz hat zufällig sein Zebra-Shirt an, dazu den Zebra-Schlüsselanhänger am Auto, wir können uns also ausweisen :-)) Weil es so gut passt, bleiben wir hängen und genießen auch noch die tolle Küche!


Darum parken wir auch nur noch auf dem Parkplatz in eine dunklere Ecke um und das wars auch schon. Mit solch ungeplantem Zeitvertreib erspart man sich auch die Suche nach dem „perfekten“ Schlafplatz 🙂 Dass die Flugzeuge über uns zum Landen ansetzen und die Zugstrecke daneben ist, macht nichts.


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