Weiter gehts nach Westen…
In Faro wachen wir wieder früh auf (noch haben wir uns nicht dran gewöhnt) und nutzen die Fitnessgeräte neben der alten Stadtmauer im Schatten für unseren Morgensport. Nach einem Frühstück am Hafen (teuer) gehen wir ins maritime Museum am Hafen (kostenlos) und dann in die Igreja do Carmo, um vor allem die Knochenkapelle zu bestaunen (normal). Faro ist definitv einen Besuch wert!










Dennoch freuen wir uns, wenn es wieder einfacher und normaler wird. Dazu gibts heute genügend Gelegenheit, denn wir fahren Richtung Westen weiter. Wohin genau, wird sich herausstellen. Wir wollen mal wieder auf einen Campingplatz fahren, doch den idealen gibts hier nicht…
Wir nehmen die Landstraße – viel schöner als die Autobahn. Eine kleine Bäckerei samt Imbiss lädt zur Rast ein – einfach im Nirgendwo – passt! Weil der Franz das Meer sehen will, fahren wir in Albufeira (das wir eigentlich links liegenlassen wollten) mal Richtung Küste. Doch der Parkplatz ist voll… Wider Erwarten gibts jedoch ganz in der Nähe ein großes Feld mit einigem Schatten = der perfekte Siesta-Platz für uns. Wir schlafen herrlich!

Danach gehts weiter: In Armacao de Pera sind wir uns einig, dass wir in diesem Ferienort nicht auf den Campingplatz wollen. Jetzt wäre ein Eiswetter – doch das finden wir erst in Porches, in einer Bar neben der Straße. Und was gestern das Zebra-Lokal war, ist heute Schorsch. Der Einfachheit halber wähle ich die bairische Schreibweise. Hier kehren einige Arbeiter zum Feierabend ein, so auch Schorsch neben uns. Er ist Maler, schon etwas älter und kann ein paar Brocken Englisch. Bald spendiert er uns zwei Gläser Weißwein und gibt uns den Tipp, an die Praia des Caneiros zu fahren. Auf den Kassenbeleg malt er uns sogar eine Wegbeschreibung. Wir spendieren ihm dann noch zwei Bier und machen uns auf den Weg…

… und finden einen tollen kleinen Sandstrand mit Felsküste, einen großen Parkplatz, WC, Dusche und ein Lokal. Erst genießen wir mal wieder den Atlantik, dann unsere Wassermelone und dann die Dusche! Nach dem Essen im Zebrant gehen wir auf die Rooftop – Party mit DJ samt Mario, dem Djembenspieler. Sehr cool und ganz unerwartet!




Weil es hier alles gibt, was wir brauchen, bleiben wir erstmal, wo wir sind.



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